Apfelwoche im Oktober: Stress raus, Saft rein.

In Gatschow gibt es eine open source Saftstraße, die ich letztes Jahr selbst kennengelernt habe. Mit einfachen Mitteln ist es dort möglich, aus selbstgesammelten Äpfeln (natürlich aus der Region) köstlichen Saft herzustellen. Weil es mir und der Gruppe, mit der ich im letzten Jahr dort war, so großen Spaß gemacht hat, möchte ich dieses Jahr eine weitere Fahrt dorthin organisieren.

Foto vom Saftmachen in Gatschow

Was genau kann man denn da machen?

Gemeinsam Äpfel ernten, interessante Leute kennenlernen, sich mit Gemeinschaftsbildung (CB), gewaltfreier Kommunikation (GFK) und anderen spannenden Konzepten beschäftigen, zusammen Arbeiten, Äpfel schreddern, Feiern, Saunieren, den Sternen zusehen, Saft pressen, vom Alltag abschalten, Stress abbauen,  Apfelsaft trinken, Lagerfeuer machen, Stockbrot essen, neue Freunde finden und vieles mehr.

Äpfel ernten und Saftpressen sind vor allem körperlich eine große Herausforderung und ein großes Vergnügen. Da man die ganze Zeit alles in der Hand hat und am Ende des Tages nicht nur sieht, was man geschafft hat, sondern das auch schmecken und fühlen kann, ist so eine Workcation genau das richtige für Kopfarbeitende, wie Studenten und alle anderen, die viel Zeit in geschlossenen Räumen und Großstädten verbringen.

Gebettet wird das Ganze in eine Tagesstruktur, die durch einfache, gemeinsame Rituale charakterisiert wird.
Details:

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Projektleitung gesucht

Ich suche zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unterstützende Projektleitung!

Zu deinen ersten Aufgaben wird es gehören, herauszufinden, wie man überhaupt Leute anstellt, zum Beispiel in Form von Minijobs.

Und sollte diese Hürde gemeistert sein, steht dir ein interessanter Minijob auf 450€ Basis (etwa 10 Stunden die Woche, zu 10 € die Stunde) in Aussicht.

Folgende Aufgaben gilt es zu erledigen

  • Sichten und Ausfüllen von Projektförderanträgen
  • Herumschlagen mit Papiertigern und Meistern der Bürokratie (Europäische Union, Ämter und Stiftungen)
  • Organisation des Ideenstammtischs

Was Du mitbringen solltest

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Produktidee: Mehrwegdeckel für Merwegflaschen

Do you know this fucker?

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Die klassische, ja in Studentenstädten nahezu trendig verbreitete, 0,5l Mehrwegflasche aus Glas.

Ob Mate oder Spezi – meist werden kohlensäurehaltige Süßgetränke darin abgefüllt. Und nicht selten wird direkt danach noch mal  Wasser nachgefüllt, weil so ein halber Liter eigentlich ein sehr handliches Format ist, das auch noch ganz ohne Plastik daherkommt.

Wer so eine Flasche aber öfters wiederbefüllt und weiterbenutzt hat, wird mit dem Problem Bekanntschaft gemacht haben, das sich auf folgendem Bild noch deutlicher abzeichnet:  Continue reading

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Komplexe Welt – Ratlose Menschen

Zwei kluge, beredte Männer reden über nicht weniger, als all die Probleme unserer Zeit.

In diesem Video (.mp4, etwa 45 Minuten) sprechen Richard David Precht und Alexander Kluge darüber, was gegen Angst vor Überfremdung und alles damit einhergehende getan werden kann.

Kluges bezaubernde Antwort in einem Wort: Geschichtenerzählen.

Ein interessantes Gespräch!

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Unsichere Fahrradwege in Berlin

Vor vielen Monaten hatte ich mal eine ähnliche Idee, hier hat sich nun Claudia Brückner an eine noch viel weitergehende Umsetzung gemacht:

Ein schön anzusehendes Video, das ruhig und sachlich analysiert und mit drei direkten Fragen an die Politik abschließt.
Ich bin gespannt, ob bzw. von wem es eine Antwort geben wird.

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Weltverbesserung als Teamevent

Ich glaube die meisten Gruppen, gleichsam die meisten Menschen, wissen was sie tun müssten, um die Welt, ihre Organisation oder auch nur ganz individuell ihren Wirkungs- und Wahrnehmungsbereich etwas besser zu machen.

Von “wir sollten weniger Pappbecher benutzen und lieber ein paar Tassen in unsere Teeküche stellen“ bis zur Integration von Geflüchteten in die eigenen Strukturen (Wohngemeinschaften, Vereine, Betriebe, die Ferienwohnung die meistens sowieso leer steht) ist vieles denkbar und meiner Einschätzung nach durch einfaches Nachfragen und kurzes Reflektieren abrufbar.

Daraus ergibt sich bei mir die Idee, sich mit einem Personenkreis seiner Wahl einmal Zeit zu nehmen und sich zusammensetzen um die folgenden Fragen zu besprechen:

  • Was könnte hier [im Gebiet / Betrieb / zwischen-menschlichen Zusammenleben / …] noch besser sein?
  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was kann ich und was können wir tun, um dem Idealzustand näher zu kommen? (Um so spezifischer die Antwort, desto besser)

Das ganze am besten ausgestattet mit Stiften und Post-It’s oder Kärtchen für jede/n, so dass alle ihre Gedanken gleich festhalten können.

Wenn dann anschließend noch ein paar Stunden Zeit bleibt, um die gesammelten Ideen in die Tat umzusetzen und am Ende des Tages gemeinsam zurückzuschauen mit den Fragen „Was hat gut geklappt? Was sollte noch fortgesetzt werden? “
sollte daraus ein anschauliches, ja vor allem handfestes und handlungsorientiertes Teamevent werden können.

Ich werde das in Kürze mit einer Gruppe Studierender ausprobieren und wenns gut läuft, vielleicht im nächsten Jahr sogar mit einem Betrieb. #changechallenge

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