Succes Team in Leipzig

Mal wieder ein TED-Talk:

Dieses mal mit einer Idee für „Succes Team“-Treffen, bei denen die Anwesenden vermeintlich unerreichbare Wünsche oder Träume äußern können und dazu sagen, was sie beim Erfüllen ihres Wunsches hindert. Die Erfinderin Barbara Sher sagt, es hätte sich auf diese Weise noch für jeden Traum ein Lösungsansatz gefunden.

Ich wäre bereit, das diesen Winter in Leipzig mal auszuprobieren.

Wer wäre dabei?

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Beobachtungen eines Studenten

Obwohl ich mich vor längerem einmal gegen den Masterstudiengang Soziale Arbeit an der HTWK Leipzig entschied – nachdem sowohl Studentinnen als auch Professoren signalisierten, mit den Lernbedingungen unzufrieden zu sein und zeitgemäße Grundlagen wie studentische Partizipation bspw. in interdisziplinären, wählbaren Projekten fehlen – habe ich mich zu diesem Wintersemester 2016/17 mal eingeschrieben um mir selbst ein Bild von der Lage zu machen.

Was mir nach den ersten 2 Wochen in der Fakultät auffällt:

Vieles könnte besser sein

Und höchstwahrscheinlich wäre sogar vieles besser, würden die, die es bemängeln und besser zu wissen glauben oder zumindest gerne anders hätten, sich eigenständig um die Veränderung kümmern.

Doch stattdessen wird gemeckert.

Von den 5 ProfessorInnen die ich kennenlernen durfte beschwerten sich 4 über die formalen Bedingungen ihrer Arbeit:

»Ich würde ja gerne unterschiedliche Formen für Prüfungsleistungen anbieten, aber in der Prüfungsordnung ist das nunmal festgeschrieben.«

»Ein vierstündiges Rechtseminar scheint mir nicht sinnvoll. In einmal vier Stunden lernt und schafft man einfach nicht so viel wie in 2x2h. Ich habe mich darum bemüht, aber scheinbar ging es nicht anders.«

»Ich bin neu hier und habe eigentlich einen anderen Schwerpunkt. Dieses Modul hier hat sich im letzten Jahr ein Kollege ausgedacht, der jetzt im Ruhestand ist. Ich kann mit diesem Seminartitel auch nicht viel Anfangen, aber werde versuchen, das beste für uns daraus zu machen.«

»Wenn es nach mir ginge, würde das Modul hier ganz anders heißen. Dann wären das nicht irgendwelche verwaschenen Überbegriffe, sondern ganz klare Worte, angelehnt an den internationalen Professionsdiskurs, wie z.B. vom IFSW. «

»Als Prüfungsleistung steht hier leider eine Hausarbeit.«

Wenn selbst die ProfessorInnen einer Hochschule, meines Wissens die privilegiertesten und bestbezahlten Ämter, die es als Wissenschaffende und Lehrende zu bekleiden gibt, in der ersten Stunde gegenüber ihren neuen Studenten meckern und über ihre Arbeitsbedingungen klagen, entmutigt mich das etwas.

Ja es bestürzt mich sogar ein Stück weit, dass selbst eine berufserfahrene Organisationsberaterin, die in einem verantwortlichen Hochschulgremium (der Studienkommission) sitzt, in einer Lerneinheit, die sich um achtsame und Lernende Organisationen dreht, darüber echauffiert, wie weit entfernt von den eben vorgestellten Idealen die eigene Organisation ist. Meine Nachfrage nach den Ursachen und Gründen, die sie dafür sieht, erwidert sie patzig; ich sei doch naiv, das könne ich mir wohl selber denken, es seien ökonomische Zwänge.

Die Fakultät kämpfe um ihr bestehen, sie hätten ja grade mit Mühe und Not die 12 Professuren aufrecht erhalten können, was das absolute Minimum sei…

So steht es also 2016 um die Hochschulbildung in Sachen. 4 von 5 sicher nicht prekär beschäftigten Lehrenden erzählen den SozialarbeiterInnen von morgen, dass selbst ihre Arbeitsumstände leider unzureichend seien und dass sie das zu hinnehmen müssten.

Und ich dachte wenn es in einer Profession Streben nach Idealen, quasi Weltverbesserungsversuche gäbe, dann wäre das in der Sozialen Arbeit.

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Nutzbare Räume in Leipzig

Im Rahmen meines Engagements für zwei gemeinnützige Gruppen, die hier in Leipzig gelegentlich einen Ort für Besprechungen, Arbeitstreffen oder Meditationen suchen, bin ich auf ein paar wertvolle Hinweise gestoßen, die sicher auch für weitere Gruppen und Initiativen interessant sein könnten.

Die VILLA mit fünf ganz unterschiedlich großen Räumen, mitten im Zentrum: http://villa-leipzig.de/de/raeume/

Die enge6, gut 100qm ohne Tische und Stühle, als praktischer Bewegungsraum, in Lindenau: http://enge6.org/raum.html

D21, Was für KünstlerInnen und Ausstellungen,  am Lindenauer Markt: http://www.d21-leipzig.de/index.php/mieten.html

Das sinn & sein, klein aber fein, allerdings schon gut ausgebucht, auch im Westen/ nahe der Angerbrücke: http://www.sinnundsein.net/programm/

Altes Tapetenwerk, mit einer riesigen Halle (320qm, 400€/Tag) aber auch mit „kleinen Räumen für studentische Präsentationen o.ä.“, Lindenau

Und wer längerfristig etwas eigenes sucht, findet in der Georg-Schwarz-Straße noch viele freistehende Läden.

Du kennst noch einen Raum, der gemeinnützigen Initiativen für kleines Geld, auf Spendenbasis oder gar kostenfrei zur Verfügung stehen?

Dann hinterlasse doch einfach ein Kommentar.

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Videotipp: Gert Postel

Gert Postel, der in aller Kürze[Video, 50 Sekunden]  schon mal bei Schulz & Böhmermann von Sybille Berg porträtiert wurde, hielt einen zweistündigen Vortrag vor Heilpraktikerinnen und Coaches, der mir u.a. aus social engineering Gesichtspunkten sehenswert scheint.

Wer also am Wochenende noch freie Zeit hat, viel Vergnügen mit dem wohl vielfältigsten Postbote des Landes:

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Zelte wiederverwenden

Update, 2 Jahre später auf dem Garbicz Festival:

Eine Idee hat es in die Realität geschafft und wurde beeindruckend einfach umgesetzt! 🙂

Foto von einem Aushang auf dem Garbicz Festival, auf dem steht, das man Zelte einfach dalassen kann.

Mein Beitrag aus dem September 2014:

Auf jedem Festival werden unzählige Zelte nach dem Feiern einfach zurückgelassen und entsorgt, statt sie auszuräumen, zusammenzubauen und wieder zu verwenden.

FestivalZelte

Eine enorme Ressourcenverschwendung. Denn gerade die hightech Synthetikstoffe, die Wasser abweisen und Wärme abführen sollen, sind alles andere als leicht herzustellen, geschweige denn nontoxisch zu entsorgen.

Lisas Idee daher:  Continue reading

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Projektleitung gesucht

Die Ideenzentrale e.V. sucht zum 01.02.2017 eine unterstützende Projektleitung.

Zu deinen ersten Aufgaben wird es gehören, herauszufinden, wie man überhaupt Leute anstellt, zum Beispiel in Form von Minijobs.

Und sollte diese Hürde gemeistert sein, steht dir ein interessanter Minijob auf 450€ Basis (etwa 10 Stunden die Woche, zu 10 € die Stunde) in Aussicht.

Folgende Aufgaben gilt es zu erledigen

  • Sichten und Ausfüllen von Projektförderanträgen
  • Herumschlagen mit Papiertigern und Meistern der Bürokratie (Europäische Union, Ämter und Stiftungen)
  • Organisation des Ideenstammtischs

Was Du mitbringen solltest

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