Effektiver Altruismus

oh, schau an! Es gibt auch deutsche TED-Talks. Dabei geht es um nichts weniger, als die Frage »Wie können wir mit unseren begrenzten Mitteln globale Probleme bestmöglich lösen?«

Was soll ich arbeiten?

Alle die schon mal über eine berufliche Umorientierung nachgedacht haben und Englisch können, finden auf dieser Website  hochwertigen Rat und ein Quiz das bei der Entscheidungsfindung behilflich sein kann. Basierend auf dem Effektiven Altruismus hilft dir diese Seite dabei, Jobempfehlungen zu bekommen, die ausgehend von deinen Talenten und Fähigkeiten einen möglichst großen „guten Einfluss“ auf die Welt habe. Eine abgespeckte Variante auch auf der deutschen Website: https://effektiveraltruismus.de/berufswahl/

Ein Impuls für alle Gruppen, die Selbstverständnisse oder Grundwerte formulieren:

»Die zehn Angebote des evolutionären Humanismus (Quelle: „Manifest des evolutionären Humanismus“, Alibri Verlag, 2006) sind auch tatsächlich als Angebote zu verstehen. Es steht jedem frei, diese Angebote angstfrei und rational zu überprüfen, anzunehmen, zu modifizieren oder gänzlich zu verwerfen.

  1. Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“, sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern!
  2. Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten!
  3. Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
  4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen!
  5. Befreie dich von der Unart des Moralisierens! Trage dazu bei, dass die katastrophalen Bedingungen aufgehoben werden, unter denen Menschen heute verkümmern, und du wirst erstaunt sein, von welch freundlicher, kreativer und liebenswerter Seite sich die vermeintliche „Bestie“ Homo sapiens zeigen kann.
  6. Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest.
  7. Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Zweifle aber auch am Zweifel! Selbst wenn unser Wissen stets begrenzt und vorläufig ist, solltest du entschieden für das eintreten, von dem du überzeugt bist. Sei dabei aber jederzeit offen für bessere Argumente, denn nur so wird es dir gelingen, den schmalen Grat jenseits von Dogmatismus und Beliebigkeit zu meistern.
  8. Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst!
  9. Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben!
  10. Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en! Eine solche Haltung ist nicht nur ethisch vernünftig, sondern auch das beste Rezept für eine sinnerfüllte Existenz.  «

Zitiert von http://www.gbs-le.de/10-angebote.html

Videotipp: Gert Postel

Gert Postel, der in aller Kürze[Video, 50 Sekunden]  schon mal bei Schulz & Böhmermann von Sybille Berg porträtiert wurde, hielt einen zweistündigen Vortrag vor Heilpraktikerinnen und Coaches, der mir u.a. aus social engineering Gesichtspunkten sehenswert scheint.

Wer also am Wochenende noch freie Zeit hat, viel Vergnügen mit dem wohl vielfältigsten Postbote des Landes:

Projektleitung gesucht

Die Ideenzentrale e.V. sucht zum 01.02.2017 eine unterstützende Projektleitung.

Zu deinen ersten Aufgaben wird es gehören, herauszufinden, wie man überhaupt Leute anstellt, zum Beispiel in Form von Minijobs.

Und sollte diese Hürde gemeistert sein, steht dir ein interessanter Minijob auf 450€ Basis (etwa 10 Stunden die Woche, zu 10 € die Stunde) in Aussicht.

Folgende Aufgaben gilt es zu erledigen

  • Sichten und Ausfüllen von Projektförderanträgen
  • Herumschlagen mit Papiertigern und Meistern der Bürokratie (Europäische Union, Ämter und Stiftungen)
  • Organisation des Ideenstammtischs

Was Du mitbringen solltest

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Produktidee: Mehrwegdeckel für Merwegflaschen

Do you know this fucker?

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Die klassische, ja in Studentenstädten nahezu trendig verbreitete, 0,5l Mehrwegflasche aus Glas.

Ob Mate oder Spezi – meist werden kohlensäurehaltige Süßgetränke darin abgefüllt. Und nicht selten wird direkt danach noch mal  Wasser nachgefüllt, weil so ein halber Liter eigentlich ein sehr handliches Format ist, das auch noch ganz ohne Plastik daherkommt.

Wer so eine Flasche aber öfters wiederbefüllt und weiterbenutzt hat, wird mit dem Problem Bekanntschaft gemacht haben, das sich auf folgendem Bild noch deutlicher abzeichnet:  Continue reading

Weltverbesserung als Teamevent

Ich glaube die meisten Gruppen, gleichsam die meisten Menschen, wissen was sie tun müssten, um die Welt, ihre Organisation oder auch nur ganz individuell ihren Wirkungs- und Wahrnehmungsbereich etwas besser zu machen.

Von “wir sollten weniger Pappbecher benutzen und lieber ein paar Tassen in unsere Teeküche stellen“ bis zur Integration von Geflüchteten in die eigenen Strukturen (Wohngemeinschaften, Vereine, Betriebe, die Ferienwohnung die meistens sowieso leer steht) ist vieles denkbar und meiner Einschätzung nach durch einfaches Nachfragen und kurzes Reflektieren abrufbar.

Daraus ergibt sich bei mir die Idee, sich mit einem Personenkreis seiner Wahl einmal Zeit zu nehmen und sich zusammensetzen um die folgenden Fragen zu besprechen:

  • Was könnte hier [im Gebiet / Betrieb / zwischen-menschlichen Zusammenleben / …] noch besser sein?
  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was kann ich und was können wir tun, um dem Idealzustand näher zu kommen? (Um so spezifischer die Antwort, desto besser)

Das ganze am besten ausgestattet mit Stiften und Post-It’s oder Kärtchen für jede/n, so dass alle ihre Gedanken gleich festhalten können.

Wenn dann anschließend noch ein paar Stunden Zeit bleibt, um die gesammelten Ideen in die Tat umzusetzen und am Ende des Tages gemeinsam zurückzuschauen mit den Fragen „Was hat gut geklappt? Was sollte noch fortgesetzt werden? “
sollte daraus ein anschauliches, ja vor allem handfestes und handlungsorientiertes Teamevent werden können.

Ich werde das in Kürze mit einer Gruppe Studierender ausprobieren und wenns gut läuft, vielleicht im nächsten Jahr sogar mit einem Betrieb. #changechallenge

Jaa, ganz schoen ruhig hier, dieser Tage.

Das liegt vor allem daran, dass ich gerade im Urlaub in Peru bin.

Ideen kommen natuerlich weiter auf, aber bis zur Veroeffentlichung wird wohl noch ein bisschen Zeit vergehen.

Bis dahin koennte ich aber kreative Unterstuetzung gebrauchen. Und zwar zur Frage

Was kann man aus Unmengen leeren Plastikflaschen machen?

Hier in Peru wird davon abgeraten, das Leitungswasser zu trinken und leider gibt es kein ausgekluegeltes Recycle- oder Pfandsystem, was zu horrenden Mengen an Plastikmuell in jedem Eimer fuehrt.

Wer bis Ende des Monats die beste Idee beitreagt, bekommt ein Foto von der Umsetzung und eine tolle Ueberraschung! 😉

gegen Krankenhauslangweile

Drei Tipps gegen Langweile im Krankenhaus

  • Pantomime bzw. pantomimisch vorgemachte Begriffe erraten.
  • „Finde die Unterschied“: Gegenstände verstecken bzw. das Zimmer umgestalten, während die Person, die länger da ist, die Augen zumacht oder kurz den Raum verlässt.
    Macht bei fitten Leuten auch ohne Vorankündigung Spaß  😉
  • Rollstuhlfahren lernen

Kartenspiele, Würfelspiele und Rätsel wie Sodoku kennt ja jede/r, oder?

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