Effektiver Altruismus

oh, schau an! Es gibt auch deutsche TED-Talks. Dabei geht es um nichts weniger, als die Frage »Wie können wir mit unseren begrenzten Mitteln globale Probleme bestmöglich lösen?«

Was soll ich arbeiten?

Alle die schon mal über eine berufliche Umorientierung nachgedacht haben und Englisch können, finden auf dieser Website  hochwertigen Rat und ein Quiz das bei der Entscheidungsfindung behilflich sein kann. Basierend auf dem Effektiven Altruismus hilft dir diese Seite dabei, Jobempfehlungen zu bekommen, die ausgehend von deinen Talenten und Fähigkeiten einen möglichst großen „guten Einfluss“ auf die Welt habe. Eine abgespeckte Variante auch auf der deutschen Website: https://effektiveraltruismus.de/berufswahl/

Zelte wiederverwenden

Update, 2 Jahre später auf dem Garbicz Festival:

Eine Idee hat es in die Realität geschafft und wurde beeindruckend einfach umgesetzt! 🙂

Foto von einem Aushang auf dem Garbicz Festival, auf dem steht, das man Zelte einfach dalassen kann.

Mein Beitrag aus dem September 2014:

Auf jedem Festival werden unzählige Zelte nach dem Feiern einfach zurückgelassen und entsorgt, statt sie auszuräumen, zusammenzubauen und wieder zu verwenden.

FestivalZelte

Eine enorme Ressourcenverschwendung. Denn gerade die hightech Synthetikstoffe, die Wasser abweisen und Wärme abführen sollen, sind alles andere als leicht herzustellen, geschweige denn nontoxisch zu entsorgen.

Lisas Idee daher:  Continue reading

Projektleitung gesucht

Die Ideenzentrale e.V. sucht zum 01.02.2017 eine unterstützende Projektleitung.

Zu deinen ersten Aufgaben wird es gehören, herauszufinden, wie man überhaupt Leute anstellt, zum Beispiel in Form von Minijobs.

Und sollte diese Hürde gemeistert sein, steht dir ein interessanter Minijob auf 450€ Basis (etwa 10 Stunden die Woche, zu 10 € die Stunde) in Aussicht.

Folgende Aufgaben gilt es zu erledigen

  • Sichten und Ausfüllen von Projektförderanträgen
  • Herumschlagen mit Papiertigern und Meistern der Bürokratie (Europäische Union, Ämter und Stiftungen)
  • Organisation des Ideenstammtischs

Was Du mitbringen solltest

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Produktidee: Mehrwegdeckel für Merwegflaschen

Do you know this fucker?

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Die klassische, ja in Studentenstädten nahezu trendig verbreitete, 0,5l Mehrwegflasche aus Glas.

Ob Mate oder Spezi – meist werden kohlensäurehaltige Süßgetränke darin abgefüllt. Und nicht selten wird direkt danach noch mal  Wasser nachgefüllt, weil so ein halber Liter eigentlich ein sehr handliches Format ist, das auch noch ganz ohne Plastik daherkommt.

Wer so eine Flasche aber öfters wiederbefüllt und weiterbenutzt hat, wird mit dem Problem Bekanntschaft gemacht haben, das sich auf folgendem Bild noch deutlicher abzeichnet:  Continue reading

Weltverbesserung als Teamevent

Ich glaube die meisten Gruppen, gleichsam die meisten Menschen, wissen was sie tun müssten, um die Welt, ihre Organisation oder auch nur ganz individuell ihren Wirkungs- und Wahrnehmungsbereich etwas besser zu machen.

Von “wir sollten weniger Pappbecher benutzen und lieber ein paar Tassen in unsere Teeküche stellen“ bis zur Integration von Geflüchteten in die eigenen Strukturen (Wohngemeinschaften, Vereine, Betriebe, die Ferienwohnung die meistens sowieso leer steht) ist vieles denkbar und meiner Einschätzung nach durch einfaches Nachfragen und kurzes Reflektieren abrufbar.

Daraus ergibt sich bei mir die Idee, sich mit einem Personenkreis seiner Wahl einmal Zeit zu nehmen und sich zusammensetzen um die folgenden Fragen zu besprechen:

  • Was könnte hier [im Gebiet / Betrieb / zwischen-menschlichen Zusammenleben / …] noch besser sein?
  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was kann ich und was können wir tun, um dem Idealzustand näher zu kommen? (Um so spezifischer die Antwort, desto besser)

Das ganze am besten ausgestattet mit Stiften und Post-It’s oder Kärtchen für jede/n, so dass alle ihre Gedanken gleich festhalten können.

Wenn dann anschließend noch ein paar Stunden Zeit bleibt, um die gesammelten Ideen in die Tat umzusetzen und am Ende des Tages gemeinsam zurückzuschauen mit den Fragen „Was hat gut geklappt? Was sollte noch fortgesetzt werden? “
sollte daraus ein anschauliches, ja vor allem handfestes und handlungsorientiertes Teamevent werden können.

Ich werde das in Kürze mit einer Gruppe Studierender ausprobieren und wenns gut läuft, vielleicht im nächsten Jahr sogar mit einem Betrieb. #changechallenge

Follow up: Der Ideenblock wird groß

Der Ideenblock hat vor über einem Jahr das Licht der Welt bzw. der Alice Salomon Hochschule erblickt.

Mittlerweile hat sich die Idee weiterentwickelt, ja man könnte sagen der Ideenblock ist größer geworden. Ein gutes Dutzend Studierender schreibt bereits auf ihm, seit Anfang dieses Semesters (Oktober 2015) gibt es sogar eine eigene Lehrveranstaltung (Ablaufplan) zu seiner Herzensangelegenheit – der ökologischen Nachhaltigkeit.

Einen schönen Artikel dazu findet ihr auf Yannick’s blog: losgelegt.wordpress.com

Zeitbank für Geflüchtete

Zu einem der Tauschring Wedding Treffen, brachten zwei Social Management Studenten eine interessante Idee mit:

An Flüchtlingsheimen, von denen gerade in Berlin einige entstehen, könnten Anlaufstellen für lokale Tauschringe entstehen. Dort gibt es WLAN + Zugang zu einem Zeitbanksystem, in dem Fähigkeiten, Dienstleistungen und Talente getauscht werden können.

Grundlegend ist die Annahme, dass eine Stunde immer eine Stunde Wert ist – egal ob darin Haare geschnitten oder Fahrräder geschraubt werden.

Ein Beispiel: Ich suche jemanden der/die mein Fahrrad reparieren kann, im Gegenzug könnte ich anbieten, ein webblog aufzusetzen.

Und da es in so einem Tauschring viele TeilnehmerInnen mit vielfältigen Fähigkeiten und Bedürfnissen gibt, entsprechend auch nicht immer jede/r alles direkt braucht, verfügt jede/r über ein Konto, auf dem die getauschte Zeit gutgeschrieben wird. So wird es dann auch möglich, zeitaufwändige Projekte zu realisieren, die beim unmittelbaren 1:1 Tausch sehr schwierig sind.

Ein Wechsel zwischen Zeit und Euro ist dabei nicht unbedingt notwendig. Continue reading

Der Öffentlichkeit beim Sparen helfen

Na, auch genervt vom vielen leuchtenden Weihnachtszeug?

Das Kraftfuttermischwerk formuliert dazu eine schöne Idee:

im öffentlichen Raum kann man diese Beleuchtung mitunter einfach ausschalten. Markus Butkereit und The Wa tun das. Ich wäre nicht auf diese Idee gekommen, denke mir aber gerade, “Wenn das alle machen würden…” Wir könnten allerhand Energie sparen und jeder könnte seinen Teil dazu beitragen, irgendwie. Ich mag die Aktion.

Update 15.1.: Mittlerweile wurde das Video leider entfernt.

siehe auch Strom sparen: Weihnachtsbeleuchtung im öffentlichen Raum ausknipsen | Das Kraftfuttermischwerk.

Europäischer Mauerfall

Die politischste Crowdfunding Aktion, die ich bislang wahrgenommen habe, kommt vom Zentrum für politische Schönheit.

Wie unter www.europaeischer-mauerfall.de nachzulesen ist, soll noch Ende dieser Woche ein Bus aus Berlin losfahren, um wenig später „mit dem Abbau der europäischen Grenzanlagen [zu] beginnen“.

„Während in Berlin inhaltsleere Ballons in die Luft steigen und die üblichen Gedenkenträger nostalgische, verschleiernde und sedierende Reden halten, bringen wir die europäische Außenmauer mit Bolzen-schneidern zu Fall! Hunderttausende Menschen sehnen hinter den europäischen Mauern einen neuen Mauerfall herbei.“

Cesy Leonard

Dazu gibt es sogar eine hübsch designte Anleitung (.pdf).

Siehe auch: Spiegel online dazu.