Follow Up: NPD Plakate in Hellersdorf

Neue Plakate in HellersdorfMein Aufruf scheint sich herumgesprochen zu haben. Es hat sich etwas getan in Hellersdorf:

Die Piraten waren übrigens die einzige Partei die  auf meine e-mail geantwortet hat. Auf Twitter erwies sich zudem ein Pirat aus dem Süden als ausgesprochen hilfsbereit.

An dieser Stelle noch mal Danke für alle, die mitgeholfen haben! 🙂

Kaffeebecher

In der ASH-Mensa werden täglich mehr als 500 Kaffees verkauft.
Die meisten davon in Pappbechern mit Plastikdeckeln, auf denen ironischer Weise irgendetwas von 100% nature / gut für die Umwelt suggeriert wird.

GegenBecherverschw

In meinen Augen sind das jede Woche etwa 2000 Becher zu viel, die dann oft auch noch schlecht (also ungetrennt) entsorgt werden.

Mit einer Plakatreihe möchte ich auf diesen Misstand aufmerksam machen, um diese enorme Ressourcenschwendung zu reduzieren.

Wer weitere Ideen dazu hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Siehe auch: Plakatwettbewerb

Problem: Kaffeebecher

Bis zu 1.200 Pappbecher pro Minute (!) werden in Deutschland für vermeintlich komfortabeln Kaffeekonsum verschwendet.

Quelle:

Ein weiterer Schritt, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen:

Benutz‘ doch mal wieder ’ne Tasse!

Danke.

Und alle Kreativen aus Berlin rufe ich noch zum Plakatwettbewerb auf: Wer eine Collage oder ein Plakat zum Thema der immensen Wertstoffverschwendung durch Kaffeebecher einreicht, mit welchen man bspw. in Hochschulen ein Bewusstsein für diese Problematik schaffen kann, bekommt eine umweltfreundliche Tasse mit passendem Aufdruck geschenkt!

Einreichungen (als Fotos) an: mitmachen@ideenzentrale.org oder persönlich nach Absprache in der ASH Berlin, wo ich übrigens regelmäßig an weiteren Plakaten arbeite. Genaue Zeiten & Orte verrate ich gerne auf Anfrage.

Problem: NPD-Plakate

Vor dem Flüchtlingsheim in Hellersdorf hat die NPD in großem Maße rechtsextreme Plakate aufgehangen.

Mindestens zwei, eher vier Plakate pro Laterne bestimmen nun das Straßenbild in der ohnehin nicht allzuhübschen Gegend.

Einige StudentInnen, die regelmäßig vor Ort sind, überlegten kurzzeitig etwas gegen die Plakate zu unternehmen, sahen sich aber ob etwaiger Repressionsmaßnahmen schnell die Hände gebunden.

Daher erfolgt nun der Aufruf an alle Parteien und andere AkteurInnen, die momentan berechtigt sind, Plakate in Hellersdorf aufzuhängen:

Setzt den Naziplakaten was entgegen!

Die LINKE, Piraten und Grüne habe ich bereits angeschrieben, bislang aber noch keine Aktionszusage erhalten.

Dringlich wird das ganze, weil weitere Neonazis dazu aufgerufen haben, am morgigen 20. April Hitlers Geburtstag auch in dieser Gegend zu feiern.

Ich halte es für ein äußerst unsägliches Zeichen, diesen Plakaten nichts entgegenzusetzen und der NPD damit die Möglichkeit zu bieten unter ihrer eigenen Tapete aufzuziehen. Ich wünsche mir, dass nicht die Nazis allein das Straßenbild vor dem Flüchtlingsheim bestimmen.

Daher meine Bitte: Fragt doch mal deinen Freund in der Partei um Unterstützung und kommt zur Mahnwache, zu der ich gerade leider keinen Aufruf finde, die aber in den nächsten 48 Stunden vor Ort stattfinden soll.

Solidarität geht durch den Magen

Die Idee: Waffeln, Kuchen und Obstsalat an belebten Orten verkaufen.

Wofür?

Prinzipiell für kleines Geld und im Anschluss dann an Menschen und Projekte, die dringend welches brauchen.

Hintergrund:

Viele unterstütenswerte Menschen und Projekte könnten mit ein wenig Geld schon viel erreichen. Und auf der anderen Seite gibt es gerade in öffentlichen Institutionen wie bspw. in Schulen und Universitäten eine kaum zu stillende Nachfrage an handlichen Leckereien für die Pausenzeiten. Seien es fruchtige Vitamin-bomben, selbstgebackene Kuchen oder heiße Waffeln – das meiste ist im Handumdrehen herzustellen und leicht zum verkaufen bzw. Spenden einnehmen geeignet.

Daher formuliere ich nun den Anruf:

Lasst uns zusammen backen und die daraus resultierenden Leckereien unter die Leute bringen.

Was es noch zu tun gibt:
  • Ein Netzwerk an Interessierten aufbauen
  • Zugänge zu (Hoch-) Schulen u.a. schaffen
  • Zu fördernde Projekte auswählen.

Denkbar sind natürlich auch Kooperationen mit etablierten VoKüs denkbar.

Interesse?

Schreib uns an mitmachen@ideenzentrale.org!

Terracycle

Gestern frisch entdeckt: Terracycle.

Die bieten ein interessantes Mischsystem aus recycling und charity-spenden an: Regional gesammelter Müll einer Sorte, der meistens nicht ordentlich recyclet wird, kann kistenweise kostenfrei an Terracycle geschickt werden. Dort angekommen bekommt man für jede Einheit 0,02€ gut geschrieben, die man wiederrum an ein Charityunternehmen seiner Wahl spenden kann.

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Mithelfen in der Bahnhofsmission

Als ich vergangene Woche gegen 2 Uhr nachts in Frankfurt am Main ankam, war es etwa 5°C kühl und ich hatte noch drei Stunden Wartezeit vor mir, bis mich der erste Zug nach Berlin bringen sollte.

Leider sind die beheizten, durchgehend geöffneten Wartehallen an Bahnhöfen schon lange verschwunden.

In den größeren Bahnhöfen wurde dafür ein Angebot der sog. Bahnhofsmissionen geschaffen.

Diese bieten allerhand Hilfestellungen:  Continue reading

Endlich die gut designte Plattform, die die Idee verdient hat:

Auf lebensmittelretten.de kannst Du eintragen, wo Lebensmittel vor dem wegwerfen bewahrt werden können.

Find ich einen guten Schritt auf dem Weg zu weniger Müll und Lebensmittelverschwendung.

Hintergrundvideo: https://www.youtube.com/watch?v=stg87XNZ2UA

Ticket teilen

Eine hervorragende Idee, die die NaturFreunde Berlin da umgesetzt haben:

Dabei ist die Idee ganz einfach und sicher schon mal dagewesen. Nur graphisch umgesetzt bzw. mit Buttons implementiert habe ich sie noch nicht gesehen.

Deswegen heute, hier die Idee der Woche: Wer ein ÖPNV Ticket übrig hat, oder jemanden auf seinem mitnehmen kann, wie es bspw. in Berlin am Wochenende und in den Abendstunden möglich ist, soll das doch einfach durch ein Button kenntlich machen und anderen die Teilhabe am schönen Leben (durch Mobilität) erleichtern.

Buttons können kostenlos unter geschaeftsstelle@naturfreunde-berlin.de bestellt oder in der Bundesgeschäftsstelle  in der Warschauer Straße 58a/59a abgeholt werden.

Kampagnenseite: ticketteilen.org

Für mehr Schenkregale

think global: Jedes Semester reisen mehrere tausend Erasmusstudentinnen und -studenten ins europäische Ausland. Nicht selten werden schon bei der Anreise die Gepäckgewicht-bestimmungen bis an die Grenzen ausgelastet. Doch kommt in den fünf Monaten in einer neuen Wohnung, mit einem neuen leeren Kleiderschrank, noch einiges hinzu.

Ob es sich jetzt aber lohnt, die drei neuen paar Schuhe, die sowieso nur zum hier am Strand spazieren gekauft wurden, den Wasserkocher oder das große Handtuch mit nach Hause zu nehmen und dafür 20 – 80 Euro Übergepäck in kauf zu nehmen?

Ich glaube wohl kaum!

act local: Statt eure tollen Errungenschaften am Ende des Auslandssmesters wegzuwerfen oder dem Vermieter zu überlassen, mache ich euch einen Vorschlag: Continue reading