Produktidee: Mehrwegdeckel für Merwegflaschen

Do you know this fucker?

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Die klassische, ja in Studentenstädten nahezu trendig verbreitete, 0,5l Mehrwegflasche aus Glas.

Ob Mate oder Spezi – meist werden kohlensäurehaltige Süßgetränke darin abgefüllt. Und nicht selten wird direkt danach noch mal  Wasser nachgefüllt, weil so ein halber Liter eigentlich ein sehr handliches Format ist, das auch noch ganz ohne Plastik daherkommt.

Wer so eine Flasche aber öfters wiederbefüllt und weiterbenutzt hat, wird mit dem Problem Bekanntschaft gemacht haben, das sich auf folgendem Bild noch deutlicher abzeichnet:  Continue reading

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Idee: Teppiche weben

Statt alte T-Shirts zu Hängematten zu verarbeiten – was sich auf Grund der schwankenden Qualität des T-Shirt Garns ohnehin als risikobehaftetes Unterfangen erwies – hat sich die Idee nun etwas weiter entwickelt:

Alte Klamotten zu Teppichen

Hier in Lettland macht es eine Gruppe Seniorinnen vor: Aus alten T-Shirts, Pullovern oder auch aus fehlproduzierten Stoffen direkt aus der Textilfabrik, werden wunderschöne Teppiche gewebt:

(c) innovationstories.com

Unter dem Label LUDE wird „design with good karma“ verkauft:

Lude rugs are made entirely from recycled material rescuing up to 2kg of textile waste per rug from getting to landfills. The designs are created by professionals, but products created with the loving hands of senior people.

Ich halte das für ein Erfolgskonzept und würde soetwas ähnliches gerne nachmachen.

Kennt jemand jemanden mit einem Webstuhl? Vorzugsweise im Berliner Umland oder Leipzig?

Oder hat noch jemand einen alten Webstuhl im Keller / der Scheune / übrig?

Ich habe im Sommer zufällig mitbekommen, dass im Bauernmuseum Schlepzig, das etwa 2 Stunden südlich von Berlin liegt, gelehrt werden kann, wie ein Webstuhl funktioniert.

Hat jemand Lust mitzukommen?

Bei fünf Anmeldungen an mitmachen ät ideenzentrale.org kümmere ich mich um einen Termin. Die Unkosten dürften sich auf etwa 15 € pro Person belaufen.

update 27/01/16: In einem Gespräch mit Handgewebt in Berlin stellte sich heraus, dass es kein einfaches ist, eine komplette Hängematte zu weben. Nach der aufwendigen Einrichtung eines Webstuhls müsste man mehrere Tage, sehr viele Stunden am Stück daran arbeiten. Ein pausieren oder wöchentliches Arbeiten an einem Projekt dieser Art wäre nur mit einem eigenen Webstuhl denkbar.

Deswegen wird diese Idee bis auf weiteres auf Eis gelegt.

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Hängematte selber machen?

Während ich dieser Tage, ja diesen Sommer insgesamt, sehr viel draußen bin und im Stehen arbeite, wird die Sehnsucht nach erholsamen Stunden in einer Hängematte zunehmend größer.

Leider ist mein großes, buntgestreiftes Familien-Baumwollmodell so schwer, dass die Mitnahme auf Wanderungen oder erlebnisreichen Ferienfahrten unpraktikabel ist.

Und da es hier in der Ideenzentrale nicht nur um soziale Nachhaltigkeit und Gemütlichkeit, sondern auch um Ressourcenschonung im ökologischen Sinne geht, überlege ich seit einer Weile, wie man aus alten Klamotten, die irgendwie keine/r mehr tragen möchte, Hängematten herstellen könnte.

Dabei dachte ich zunächst an eine Knoten- oder Knüpftechnik, kurzzeitig auch mal an Vernähen mehrerer T-Shirts – was ich dann mangels Nähmaschinenkenntnisse wieder verwarf.
T-Shirt Garn scheint wiederum eine vielversprechendes, leicht herzustellendes Ausgangsmaterial zu sein.

Heute kam ich beim Weben an, einer Kulturtechnik die in Deutschland ja auch recht verbreitet ist oder war.

Und siehe da: Es gibt sogar eine gut bebilderte Anleitung für dieses Vorhaben: http://www.instructables.com/id/Instant-Hammock/?ALLSTEPS

Hat jemand von euch Lust mitzumachen?

Ich würde all die aufgeführten Techniken mal ausprobieren, wobei ich mir die ‚traditionelle Maya-Hängematte‘, als am aufwändigsten wirkende, natürlich für den Schluss oder den 2. Tag aufheben würde.

Realistisch habe ich Mitte September Zeit dafür.

bis dahin! 🙂

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Anleitung: Äpfel pressen

Bild unter CC Lizenz von http://www.flickr.com/photos/alois_staudacher/

Drüben im Permadise blog gibt es eine gute, bebilderte Anleitung (mit Video) zum verarbeiten von Äpfeln zu Apfelsaft, Apfelwein, Essig und sogar Tischreiniger! 😉

Ich kopiere Teile deren Anleitung mal frei hierher, wer weiß wie lange sie noch verfügbar ist.

Zum Apfelpressen benötigt ihr:

  • Sorgsam per Hand geerntete Äpfel
  • Einen (lebensmittel-echten) Plastikeimer
  • Einen „Hexler“ / handmechanische Obst- und Beerenmühle – etwa wie diese hier
  • Eine Obstpresse – vergleichbar mit dieser hier
  • jede Menge leere Flaschen.

Der ideale Zeitraum: In Deutschland mitte/ende Oktober, einige Äpfel sind aber auch im September schon reif.

Auch als Aktivtät für Jugendfreizeiten oder Workshops geeignet.

Weiterführende Infos:
Wann sind Äpfel reif?

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recyclete Ideenblöcke

In Spanien gab es in jedem Universitätsgebäude eine eigene Copistería. ‚Druckerrei‘ ist wohl der deutsche Begriff der dem am nächsten kommt.

In diesen Copisterías hat man alles erdenklich mögliche bekommen, was man fürs Studium so brauchen konnte: Textmaker, Arbeitsblätter, Kopien, Ausdrucke, Scans und auch Ringbindungen.

Beliebige Arbeitsblatt- und Textpakete wurden im Handumdrehen gelocht und auf die weltweit verbreiteten Spiralen gezogen.

Gekostet hat das einen kleinen Centbetrag, genutzt hat es viel.

Und nun zur Idee der Woche:

Ich möchte die unbeschreibbar vielen Fehldrucke, die täglich bei uns in der Hochschule so anfallen, nutzen, in dem ich sie sammle und zu wiederverwertbaren Collegeblöcken mache.

Ersten Schätzungen zufolge sind es mehrere hundert Blatt Papier pro Tag, die allenfalls auf einer Seite bedruckt werden – und die meisten sogar mit lesenswerten Texten. Nur leider in der falschen Auflösung oder Zeit.

Wenn man diese Blätter einfach rumdreht, gewinnt man eine ganz weiße DIN A4 Seite zum beschreiben, die sonst ohne weiteren Nutzen im Altpapier gelandet wäre. Potentielles Ausgangsmaterial ist also genug da.

Warum der Name „Ideenblöcke“?

Sollte man selbst gerade keine Ideen haben, den Block einfach rumdrehen und schon bekommt man die zu sehen, die für andere einmal nicht die passenden waren.

Was zu klären bleibt

  • Welche Druckerei in Berlin kann wie große Papierstapel passend lochen und ringbinden?
  • Besteht die Möglichkeit vielleicht sogar in der ASH Berlin?
  • Wie viel würde diese Ringbindung kosten?
  • Sind die Spiralen von verbrauchten Collegeblöcken wiederverwertbar?
  • Wie viel Geld wärt ihr bereit für so einen Block zu bezahlen?

Ich melde mich wieder, sobald ich die Antworten habe! 😉

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Solidarität geht durch den Magen

Die Idee: Waffeln, Kuchen und Obstsalat an belebten Orten verkaufen.

Wofür?

Prinzipiell für kleines Geld und im Anschluss dann an Menschen und Projekte, die dringend welches brauchen.

Hintergrund:

Viele unterstütenswerte Menschen und Projekte könnten mit ein wenig Geld schon viel erreichen. Und auf der anderen Seite gibt es gerade in öffentlichen Institutionen wie bspw. in Schulen und Universitäten eine kaum zu stillende Nachfrage an handlichen Leckereien für die Pausenzeiten. Seien es fruchtige Vitamin-bomben, selbstgebackene Kuchen oder heiße Waffeln – das meiste ist im Handumdrehen herzustellen und leicht zum verkaufen bzw. Spenden einnehmen geeignet.

Daher formuliere ich nun den Anruf:

Lasst uns zusammen backen und die daraus resultierenden Leckereien unter die Leute bringen.

Was es noch zu tun gibt:
  • Ein Netzwerk an Interessierten aufbauen
  • Zugänge zu (Hoch-) Schulen u.a. schaffen
  • Zu fördernde Projekte auswählen.

Denkbar sind natürlich auch Kooperationen mit etablierten VoKüs denkbar.

Interesse?

Schreib uns an mitmachen@ideenzentrale.org!

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Kollektivhummus

Wieder zurück in Berlin, können die vielen, in Spanien angesammelten Ideen endlich in die Tat umgesetzt werden!

Nach der eher papierlastigen Gründung der Ideenzentrale e.V. (Satzung) am Anfang der Woche folgt nun die Premiere gleichsam der Auftakt, unseres Hummus Workshops.

In jahrelangen Selbstversuchen habe ich mich nämlich an die ideale Hummusrezeptur herangetastet und nun bin ich mit den richtigen Geräten ausgestattet, um ihn in großen Mengen herzustellen!

Du möchtest etwas abbekommen?

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Mit voller Kraft zurück: Upcycling Ahoi

Heute möchte ich eine paar Inspirationen zum selber machen promoten:

Auf heftig.co gibt es allerhand schöne Beispiele! Mein Favorit:

Eine Regal & Kleiderschrank Kombi aus Klappstühlen

So richtig 100% upcycling ist das ja nicht alles. Aber ich bin mir sicher, ihr findet im Keller, der Abstellkammer oder in Opas Schuppen noch gut brauchbares Zeug für vergleichsweise schickes.

Packt die Hammer aus! 🙂

 

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Vor ein paar Monaten, haben die Krankenkassen ja angefangen, Fotos für die sogenannte elektornische Gesundheitskarte „eGK“ zu verlangen.

Ob per Datei-Upload oder als Passfoto per Post – Hauptsache, es kommt ein Bild an. Diese Art von Mickey-Mouse-Fotopflicht ist ziemlich perfide, gewöhnt man doch so die Bevölkerung einmal mehr daran, dass es schon in Ordnung ist, bei einer halbbehördlichen Firma freiwillig seine persönlichen Daten abzuliefern. Wer das gut findet, mag das tun – ich mache das nicht.

Etwaige versuche, das Bild falschherum einzureichen, sind nicht geglückt. Dafür gab es dann aber von Andreas Ditze eine Anleitung, an deren Erfolg ich glaube: Continue reading

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