Workshop: Ballonspiele

Beim Neuauflegen unserer Methodensammlung, den Cue Cards (die es im Sommer 2018 erstmals mit 200 Spielkarten geben wird), fiel mir auf, dass es eine ganze Reihe an Spielen mit Luftballons gibt. Von albernen Partyspäßen hin zu Vertrauens- und Geschicklichkeitsübungen ist allerhand dabei.

Und weil Spiele spielen bzw. praktisch ausprobieren viel mehr Spaß macht, als sie aus der Theorie zu lernen, biete ich kommenden Monat eine Minifortbildung in Form eines halbtägigen Workshops an.

Ort: ein sonniger Park, in Leipzig (genaue Koordinaten in der Anmeldebestätigung).

Zeit: Termin auf Anfrage, 10:30 Uhr bis 14 Uhr, mit Mitbring-Buffet (und Option danach noch gemütlich zusammen zu sitzen), wenn alle etwas mitbringen.

Für wen? SozialpädagogInnen im weitesten Sinne und alle, die gerne spielen.

Kosten: 4€ für die Ballons, darüber hinaus ‚gib was Du kannst‘.

Anmeldungen an mitmachen ät ideenzentrale.org

Succes Team in Leipzig

Mal wieder ein TED-Talk:

Dieses mal mit einer Idee für „Succes Team“-Treffen, bei denen die Anwesenden vermeintlich unerreichbare Wünsche oder Träume äußern können und dazu sagen, was sie beim Erfüllen ihres Wunsches hindert. Die Erfinderin Barbara Sher sagt, es hätte sich auf diese Weise noch für jeden Traum ein Lösungsansatz gefunden.

Ich wäre bereit, das diesen Winter in Leipzig mal auszuprobieren.

Wer wäre dabei?

Zelte wiederverwenden

Update, 2 Jahre später auf dem Garbicz Festival:

Eine Idee hat es in die Realität geschafft und wurde beeindruckend einfach umgesetzt! 🙂

Foto von einem Aushang auf dem Garbicz Festival, auf dem steht, das man Zelte einfach dalassen kann.

Mein Beitrag aus dem September 2014:

Auf jedem Festival werden unzählige Zelte nach dem Feiern einfach zurückgelassen und entsorgt, statt sie auszuräumen, zusammenzubauen und wieder zu verwenden.

FestivalZelte

Eine enorme Ressourcenverschwendung. Denn gerade die hightech Synthetikstoffe, die Wasser abweisen und Wärme abführen sollen, sind alles andere als leicht herzustellen, geschweige denn nontoxisch zu entsorgen.

Lisas Idee daher:  Continue reading

Projektleitung gesucht

Die Ideenzentrale e.V. sucht zum 01.02.2017 eine unterstützende Projektleitung.

Zu deinen ersten Aufgaben wird es gehören, herauszufinden, wie man überhaupt Leute anstellt, zum Beispiel in Form von Minijobs.

Und sollte diese Hürde gemeistert sein, steht dir ein interessanter Minijob auf 450€ Basis (etwa 10 Stunden die Woche, zu 10 € die Stunde) in Aussicht.

Folgende Aufgaben gilt es zu erledigen

  • Sichten und Ausfüllen von Projektförderanträgen
  • Herumschlagen mit Papiertigern und Meistern der Bürokratie (Europäische Union, Ämter und Stiftungen)
  • Organisation des Ideenstammtischs

Was Du mitbringen solltest

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Produktidee: Mehrwegdeckel für Merwegflaschen

Do you know this fucker?

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Die klassische, ja in Studentenstädten nahezu trendig verbreitete, 0,5l Mehrwegflasche aus Glas.

Ob Mate oder Spezi – meist werden kohlensäurehaltige Süßgetränke darin abgefüllt. Und nicht selten wird direkt danach noch mal  Wasser nachgefüllt, weil so ein halber Liter eigentlich ein sehr handliches Format ist, das auch noch ganz ohne Plastik daherkommt.

Wer so eine Flasche aber öfters wiederbefüllt und weiterbenutzt hat, wird mit dem Problem Bekanntschaft gemacht haben, das sich auf folgendem Bild noch deutlicher abzeichnet:  Continue reading

Weltverbesserung als Teamevent

Ich glaube die meisten Gruppen, gleichsam die meisten Menschen, wissen was sie tun müssten, um die Welt, ihre Organisation oder auch nur ganz individuell ihren Wirkungs- und Wahrnehmungsbereich etwas besser zu machen.

Von “wir sollten weniger Pappbecher benutzen und lieber ein paar Tassen in unsere Teeküche stellen“ bis zur Integration von Geflüchteten in die eigenen Strukturen (Wohngemeinschaften, Vereine, Betriebe, die Ferienwohnung die meistens sowieso leer steht) ist vieles denkbar und meiner Einschätzung nach durch einfaches Nachfragen und kurzes Reflektieren abrufbar.

Daraus ergibt sich bei mir die Idee, sich mit einem Personenkreis seiner Wahl einmal Zeit zu nehmen und sich zusammensetzen um die folgenden Fragen zu besprechen:

  • Was könnte hier [im Gebiet / Betrieb / zwischen-menschlichen Zusammenleben / …] noch besser sein?
  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was kann ich und was können wir tun, um dem Idealzustand näher zu kommen? (Um so spezifischer die Antwort, desto besser)

Das ganze am besten ausgestattet mit Stiften und Post-It’s oder Kärtchen für jede/n, so dass alle ihre Gedanken gleich festhalten können.

Wenn dann anschließend noch ein paar Stunden Zeit bleibt, um die gesammelten Ideen in die Tat umzusetzen und am Ende des Tages gemeinsam zurückzuschauen mit den Fragen „Was hat gut geklappt? Was sollte noch fortgesetzt werden? “
sollte daraus ein anschauliches, ja vor allem handfestes und handlungsorientiertes Teamevent werden können.

Ich werde das in Kürze mit einer Gruppe Studierender ausprobieren und wenns gut läuft, vielleicht im nächsten Jahr sogar mit einem Betrieb. #changechallenge

Idee: Teppiche weben

Statt alte T-Shirts zu Hängematten zu verarbeiten – was sich auf Grund der schwankenden Qualität des T-Shirt Garns ohnehin als risikobehaftetes Unterfangen erwies – hat sich die Idee nun etwas weiter entwickelt:

Alte Klamotten zu Teppichen

Hier in Lettland macht es eine Gruppe Seniorinnen vor: Aus alten T-Shirts, Pullovern oder auch aus fehlproduzierten Stoffen direkt aus der Textilfabrik, werden wunderschöne Teppiche gewebt:

(c) innovationstories.com

Unter dem Label LUDE wird „design with good karma“ verkauft:

Lude rugs are made entirely from recycled material rescuing up to 2kg of textile waste per rug from getting to landfills. The designs are created by professionals, but products created with the loving hands of senior people.

Ich halte das für ein Erfolgskonzept und würde soetwas ähnliches gerne nachmachen.

Kennt jemand jemanden mit einem Webstuhl? Vorzugsweise im Berliner Umland oder Leipzig?

Oder hat noch jemand einen alten Webstuhl im Keller / der Scheune / übrig?

Ich habe im Sommer zufällig mitbekommen, dass im Bauernmuseum Schlepzig, das etwa 2 Stunden südlich von Berlin liegt, gelehrt werden kann, wie ein Webstuhl funktioniert.

Hat jemand Lust mitzukommen?

Bei fünf Anmeldungen an mitmachen ät ideenzentrale.org kümmere ich mich um einen Termin. Die Unkosten dürften sich auf etwa 15 € pro Person belaufen.

update 27/01/16: In einem Gespräch mit Handgewebt in Berlin stellte sich heraus, dass es kein einfaches ist, eine komplette Hängematte zu weben. Nach der aufwendigen Einrichtung eines Webstuhls müsste man mehrere Tage, sehr viele Stunden am Stück daran arbeiten. Ein pausieren oder wöchentliches Arbeiten an einem Projekt dieser Art wäre nur mit einem eigenen Webstuhl denkbar.

Deswegen wird diese Idee bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Follow up: Der Ideenblock wird groß

Der Ideenblock hat vor über einem Jahr das Licht der Welt bzw. der Alice Salomon Hochschule erblickt.

Mittlerweile hat sich die Idee weiterentwickelt, ja man könnte sagen der Ideenblock ist größer geworden. Ein gutes Dutzend Studierender schreibt bereits auf ihm, seit Anfang dieses Semesters (Oktober 2015) gibt es sogar eine eigene Lehrveranstaltung (Ablaufplan) zu seiner Herzensangelegenheit – der ökologischen Nachhaltigkeit.

Einen schönen Artikel dazu findet ihr auf Yannick’s blog: losgelegt.wordpress.com

Hängematte selber machen?

Während ich dieser Tage, ja diesen Sommer insgesamt, sehr viel draußen bin und im Stehen arbeite, wird die Sehnsucht nach erholsamen Stunden in einer Hängematte zunehmend größer.

Leider ist mein großes, buntgestreiftes Familien-Baumwollmodell so schwer, dass die Mitnahme auf Wanderungen oder erlebnisreichen Ferienfahrten unpraktikabel ist.

Und da es hier in der Ideenzentrale nicht nur um soziale Nachhaltigkeit und Gemütlichkeit, sondern auch um Ressourcenschonung im ökologischen Sinne geht, überlege ich seit einer Weile, wie man aus alten Klamotten, die irgendwie keine/r mehr tragen möchte, Hängematten herstellen könnte.

Dabei dachte ich zunächst an eine Knoten- oder Knüpftechnik, kurzzeitig auch mal an Vernähen mehrerer T-Shirts – was ich dann mangels Nähmaschinenkenntnisse wieder verwarf.
T-Shirt Garn scheint wiederum eine vielversprechendes, leicht herzustellendes Ausgangsmaterial zu sein.

Heute kam ich beim Weben an, einer Kulturtechnik die in Deutschland ja auch recht verbreitet ist oder war.

Und siehe da: Es gibt sogar eine gut bebilderte Anleitung für dieses Vorhaben: http://www.instructables.com/id/Instant-Hammock/?ALLSTEPS

Hat jemand von euch Lust mitzumachen?

Ich würde all die aufgeführten Techniken mal ausprobieren, wobei ich mir die ‚traditionelle Maya-Hängematte‘, als am aufwändigsten wirkende, natürlich für den Schluss oder den 2. Tag aufheben würde.

Realistisch habe ich Mitte September Zeit dafür.

bis dahin! 🙂