Succes Team in Leipzig

Mal wieder ein TED-Talk:

Dieses mal mit einer Idee für „Succes Team“-Treffen, bei denen die Anwesenden vermeintlich unerreichbare Wünsche oder Träume äußern können und dazu sagen, was sie beim Erfüllen ihres Wunsches hindert. Die Erfinderin Barbara Sher sagt, es hätte sich auf diese Weise noch für jeden Traum ein Lösungsansatz gefunden.

Ich wäre bereit, das diesen Winter in Leipzig mal auszuprobieren.

Wer wäre dabei?

Produktidee: Mehrwegdeckel für Merwegflaschen

Do you know this fucker?

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Die klassische, ja in Studentenstädten nahezu trendig verbreitete, 0,5l Mehrwegflasche aus Glas.

Ob Mate oder Spezi – meist werden kohlensäurehaltige Süßgetränke darin abgefüllt. Und nicht selten wird direkt danach noch mal  Wasser nachgefüllt, weil so ein halber Liter eigentlich ein sehr handliches Format ist, das auch noch ganz ohne Plastik daherkommt.

Wer so eine Flasche aber öfters wiederbefüllt und weiterbenutzt hat, wird mit dem Problem Bekanntschaft gemacht haben, das sich auf folgendem Bild noch deutlicher abzeichnet:  Continue reading

Weltverbesserung als Teamevent

Ich glaube die meisten Gruppen, gleichsam die meisten Menschen, wissen was sie tun müssten, um die Welt, ihre Organisation oder auch nur ganz individuell ihren Wirkungs- und Wahrnehmungsbereich etwas besser zu machen.

Von “wir sollten weniger Pappbecher benutzen und lieber ein paar Tassen in unsere Teeküche stellen“ bis zur Integration von Geflüchteten in die eigenen Strukturen (Wohngemeinschaften, Vereine, Betriebe, die Ferienwohnung die meistens sowieso leer steht) ist vieles denkbar und meiner Einschätzung nach durch einfaches Nachfragen und kurzes Reflektieren abrufbar.

Daraus ergibt sich bei mir die Idee, sich mit einem Personenkreis seiner Wahl einmal Zeit zu nehmen und sich zusammensetzen um die folgenden Fragen zu besprechen:

  • Was könnte hier [im Gebiet / Betrieb / zwischen-menschlichen Zusammenleben / …] noch besser sein?
  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was kann ich und was können wir tun, um dem Idealzustand näher zu kommen? (Um so spezifischer die Antwort, desto besser)

Das ganze am besten ausgestattet mit Stiften und Post-It’s oder Kärtchen für jede/n, so dass alle ihre Gedanken gleich festhalten können.

Wenn dann anschließend noch ein paar Stunden Zeit bleibt, um die gesammelten Ideen in die Tat umzusetzen und am Ende des Tages gemeinsam zurückzuschauen mit den Fragen „Was hat gut geklappt? Was sollte noch fortgesetzt werden? “
sollte daraus ein anschauliches, ja vor allem handfestes und handlungsorientiertes Teamevent werden können.

Ich werde das in Kürze mit einer Gruppe Studierender ausprobieren und wenns gut läuft, vielleicht im nächsten Jahr sogar mit einem Betrieb. #changechallenge

Idee: Teppiche weben

Statt alte T-Shirts zu Hängematten zu verarbeiten – was sich auf Grund der schwankenden Qualität des T-Shirt Garns ohnehin als risikobehaftetes Unterfangen erwies – hat sich die Idee nun etwas weiter entwickelt:

Alte Klamotten zu Teppichen

Hier in Lettland macht es eine Gruppe Seniorinnen vor: Aus alten T-Shirts, Pullovern oder auch aus fehlproduzierten Stoffen direkt aus der Textilfabrik, werden wunderschöne Teppiche gewebt:

(c) innovationstories.com

Unter dem Label LUDE wird „design with good karma“ verkauft:

Lude rugs are made entirely from recycled material rescuing up to 2kg of textile waste per rug from getting to landfills. The designs are created by professionals, but products created with the loving hands of senior people.

Ich halte das für ein Erfolgskonzept und würde soetwas ähnliches gerne nachmachen.

Kennt jemand jemanden mit einem Webstuhl? Vorzugsweise im Berliner Umland oder Leipzig?

Oder hat noch jemand einen alten Webstuhl im Keller / der Scheune / übrig?

Ich habe im Sommer zufällig mitbekommen, dass im Bauernmuseum Schlepzig, das etwa 2 Stunden südlich von Berlin liegt, gelehrt werden kann, wie ein Webstuhl funktioniert.

Hat jemand Lust mitzukommen?

Bei fünf Anmeldungen an mitmachen ät ideenzentrale.org kümmere ich mich um einen Termin. Die Unkosten dürften sich auf etwa 15 € pro Person belaufen.

update 27/01/16: In einem Gespräch mit Handgewebt in Berlin stellte sich heraus, dass es kein einfaches ist, eine komplette Hängematte zu weben. Nach der aufwendigen Einrichtung eines Webstuhls müsste man mehrere Tage, sehr viele Stunden am Stück daran arbeiten. Ein pausieren oder wöchentliches Arbeiten an einem Projekt dieser Art wäre nur mit einem eigenen Webstuhl denkbar.

Deswegen wird diese Idee bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Hängematte selber machen?

Während ich dieser Tage, ja diesen Sommer insgesamt, sehr viel draußen bin und im Stehen arbeite, wird die Sehnsucht nach erholsamen Stunden in einer Hängematte zunehmend größer.

Leider ist mein großes, buntgestreiftes Familien-Baumwollmodell so schwer, dass die Mitnahme auf Wanderungen oder erlebnisreichen Ferienfahrten unpraktikabel ist.

Und da es hier in der Ideenzentrale nicht nur um soziale Nachhaltigkeit und Gemütlichkeit, sondern auch um Ressourcenschonung im ökologischen Sinne geht, überlege ich seit einer Weile, wie man aus alten Klamotten, die irgendwie keine/r mehr tragen möchte, Hängematten herstellen könnte.

Dabei dachte ich zunächst an eine Knoten- oder Knüpftechnik, kurzzeitig auch mal an Vernähen mehrerer T-Shirts – was ich dann mangels Nähmaschinenkenntnisse wieder verwarf.
T-Shirt Garn scheint wiederum eine vielversprechendes, leicht herzustellendes Ausgangsmaterial zu sein.

Heute kam ich beim Weben an, einer Kulturtechnik die in Deutschland ja auch recht verbreitet ist oder war.

Und siehe da: Es gibt sogar eine gut bebilderte Anleitung für dieses Vorhaben: http://www.instructables.com/id/Instant-Hammock/?ALLSTEPS

Hat jemand von euch Lust mitzumachen?

Ich würde all die aufgeführten Techniken mal ausprobieren, wobei ich mir die ‚traditionelle Maya-Hängematte‘, als am aufwändigsten wirkende, natürlich für den Schluss oder den 2. Tag aufheben würde.

Realistisch habe ich Mitte September Zeit dafür.

bis dahin! 🙂

Wohnraumgewinnung in Berlin

Im Rahmen meines Praktikums beschäftige ich mich ausführlich mit der Wohnraumproblematik in Berlin. Genaugenommen möchte ich herausfinden, wie realistisch Wohnraum für Geflüchtete gewonnen werden kann.

In den letzten Wochen habe ich einige Initiativen kennengelernt und nun mal die fünf Hauptstrategien visualisiert:

Habe ich was vergessen oder übersehen?

Zeitbank für Geflüchtete

Zu einem der Tauschring Wedding Treffen, brachten zwei Social Management Studenten eine interessante Idee mit:

An Flüchtlingsheimen, von denen gerade in Berlin einige entstehen, könnten Anlaufstellen für lokale Tauschringe entstehen. Dort gibt es WLAN + Zugang zu einem Zeitbanksystem, in dem Fähigkeiten, Dienstleistungen und Talente getauscht werden können.

Grundlegend ist die Annahme, dass eine Stunde immer eine Stunde Wert ist – egal ob darin Haare geschnitten oder Fahrräder geschraubt werden.

Ein Beispiel: Ich suche jemanden der/die mein Fahrrad reparieren kann, im Gegenzug könnte ich anbieten, ein webblog aufzusetzen.

Und da es in so einem Tauschring viele TeilnehmerInnen mit vielfältigen Fähigkeiten und Bedürfnissen gibt, entsprechend auch nicht immer jede/r alles direkt braucht, verfügt jede/r über ein Konto, auf dem die getauschte Zeit gutgeschrieben wird. So wird es dann auch möglich, zeitaufwändige Projekte zu realisieren, die beim unmittelbaren 1:1 Tausch sehr schwierig sind.

Ein Wechsel zwischen Zeit und Euro ist dabei nicht unbedingt notwendig. Continue reading

Open Source Bäckerei

In einem ihrer Bücher schreibt Juli Zeh, dass sie erst an die „Einleitung des Postkapitalismus […]“ glaubt, wenn die erste Open Source Bäckerei in ihrer Nachbarschaft eröffne.

Und weil ich im ganzen Internet noch keine Information über überhaupt irgendeine Open Source Bäckerei finden kann, denke ich mir so: Das wär‘ doch mal was.

Vielleicht ähnlich dem Teeladen Chasinho, nur hier im Wedding?

Wer daran ernsthaftes Interesse hat, kann sich gerne melden!

Berliner Fahrradwege

In Berlin längere Strecken mit dem Fahrrad zurück zulegen ist oft eine Qual.

Um auf den miserablen Zustand der Straßen und der Fahrradwege im besonderen, aufmerksam zu machen, fände ich es eine schöne Idee, mir eine Go.Pro Kamera an den Lenker zu schnallen und den Weg von meiner Haustür bis zur Arbeitsstelle, durch zwei Bezirke der Stadt, zu filmen. Zur besseren Verbildlichung vielleicht noch mit einer Visualisierung für Erschütterungen (hat die Kamera einen entsprechenden Sensor?) durch Schlaglöcher, Bodenwellen und so weiter.

Fehlt nur noch so ’ne Kamera.

Spendet oder leiht mir jemand eine?

Dezentrale Unterbringung vs. Heim

Ich habe in der vergangenen Woche mit zwei zentralen Personengruppen der Alice Salomon Hochschule über die Idee des „menschenwürdigen Flüchtlingheims“ gesprochen. Dabei gingen die Meinungen klar in eine Richtung:

Eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen ist sowohl für Student/innen als auch für Geflüchtete wesentlich angenehmer.

So werde ich mich während meines Praktikums im Winter womöglich mehr mit den Möglichkeiten zum Erschließen von Wohnungen beschäftigen.

Wer in den nächsten Monaten ebenso ein Praktikum oder Freiwilligendienst machen muss oder möchte und sich vorstellen kann, die Ideenzentrale bei der Vewirklichung ihrer Projekte zu unterstützen, ist herzlich eingeladen, uns eine mail zu schreiben an: mitmachen@ideenzentrale.org!