Beobachtungen eines Studenten

Obwohl ich mich vor längerem einmal gegen den Masterstudiengang Soziale Arbeit an der HTWK Leipzig entschied – nachdem sowohl Studentinnen als auch Professoren signalisierten, mit den Lernbedingungen unzufrieden zu sein und zeitgemäße Grundlagen wie studentische Partizipation bspw. in interdisziplinären, wählbaren Projekten fehlen – habe ich mich zu diesem Wintersemester 2016/17 mal eingeschrieben um mir selbst ein Bild von der Lage zu machen.

Was mir nach den ersten 2 Wochen in der Fakultät auffällt:

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Wohnraumgewinnung in Berlin

Im Rahmen meines Praktikums beschäftige ich mich ausführlich mit der Wohnraumproblematik in Berlin. Genaugenommen möchte ich herausfinden, wie realistisch Wohnraum für Geflüchtete gewonnen werden kann.

In den letzten Wochen habe ich einige Initiativen kennengelernt und nun mal die fünf Hauptstrategien visualisiert:

Habe ich was vergessen oder übersehen?

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StoP: Traglufthallen und Containerdörfer

Der Berliner Senat plant die errichtung von sechs Containerdörfern.

Um die immer größere Zahl von Flüchtlingen in Berlin unterzubringen, errichtet der Senat sechs Containerdörfer. Wie Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) am Montag sagte, soll dort insgesamt Platz für 2400 Menschen entstehen[1]

An anderer Stelle macht sich der gleiche Gesundheitssenator sogar für noch windigere Lösungen stark:

„Zelt für Obdachlose […]“ Quelle: Imago (aus [3])

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) auch zwei mit Gebläse betriebene Traglufthallen anmieten will, um kurzfristig Platz für die wachsende Zahl an Flüchtlingen zu schaffen. [2]

Darin spiegelt sich in unseren Augen ganz klar ein Problem: Geflüchtete werden als Menschen zweiter Klasse verstanden, die ein geringeres Recht auf Wohnraum haben. In behelfsmäßigen Provisorien sollen Übergangslösungen geschaffen werden, die die Verantwortlichen möglichst wenig Geld kosten.

Mindestens 34 Millionen Euro werden hier verpulvert, für Bauten von denen jetzt schon klar ist, dass Sie in 10 Jahren nicht mehr genutzt werden können.

Nachhaltigkeit sieht anders aus.

Siehe auch
[1 ]Artikel in der Berliner Zeitung vom 20.10.
[2] RBB-Artikel zu den Traglufthallen 24.10.[3] „Das ist keine Willkommenskultur“ RBB, 22.10.

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Interessante Neuigkeiten aus Frankreich: Geplante Obsoleszenz, also das absichtliche Verbauen von Teilen, die ein Produkt schneller kaputt gehen lassen, soll künftig als Betrugsdelikt geahndet werden. Möglich sind bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe und Bußgelder in Höhe von 300.000€.

Bonusfrage:

kursieren eigentlich unter den Schullehrplangestaltern auch Ideen, Reparaturkurse ab der Grundschule einzuführen, um den Werkunterricht sinnvoll zu ergänzen?

Deutscher Telepolis Artikel dazu.
Siehe auch „Murksmeldungen„.

Für mehr Nachhaltigkeitspolitik!

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