Berliner Fahrradwege

In Berlin längere Strecken mit dem Fahrrad zurück zulegen ist oft eine Qual.

Um auf den miserablen Zustand der Straßen und der Fahrradwege im besonderen, aufmerksam zu machen, fände ich es eine schöne Idee, mir eine Go.Pro Kamera an den Lenker zu schnallen und den Weg von meiner Haustür bis zur Arbeitsstelle, durch zwei Bezirke der Stadt, zu filmen. Zur besseren Verbildlichung vielleicht noch mit einer Visualisierung für Erschütterungen (hat die Kamera einen entsprechenden Sensor?) durch Schlaglöcher, Bodenwellen und so weiter.

Fehlt nur noch so ’ne Kamera.

Spendet oder leiht mir jemand eine?

Heute eine etwas ausführlichere Problembeschreibung, die sich nicht an die smarte StoP-Formulierung hält. Wahrscheinlich, weil es um mehrere Probleme geht, die da zusammenkommen.

ein großer Teil der Bevölkerung […] zieht sich ins Private zurück. „Was kümmert’s mich, solange es mir gut geht“, ist zu hören. Oder: „Sie sind sowieso alle korrupt …“

Nach einer spezifischen Einleitung wird es ab „Endspiel-Zeit“ genereller.

Link zu hintergrund.de

Warum das mit den jungen Menschen und den Parteien nicht so gut klappt?

[…] klingt grau und mau und nach Infostand, und ein Infostand ist das Gegenteil von Träumen und Aufbruch und allem, was Jungsein ist.

[…] also ignorieren sie diese Sätze und reisen lieber ein Jahr in ein indisches Waisenhaus. Da machen sie auch irgendwas mit Visionen, aber bei gutem Wetter.

Ein hervorragend gut geschriebener Artikel in der FAZ.

Wer den Begriff Willkommenskultur in einem Artikel über Asylpolitik benutzt, hat noch kein Asylbewerberheim von innen gesehen.

Dieser Gesetzentwurf ist das Schärfste und das Schäbigste, was einem deutschen Ministerium seit der Änderung des Asylgrundrechts vor 21 Jahren eingefallen ist.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Kaffeebecher

In der ASH-Mensa werden täglich mehr als 500 Kaffees verkauft.
Die meisten davon in Pappbechern mit Plastikdeckeln, auf denen ironischer Weise irgendetwas von 100% nature / gut für die Umwelt suggeriert wird.

GegenBecherverschw

In meinen Augen sind das jede Woche etwa 2000 Becher zu viel, die dann oft auch noch schlecht (also ungetrennt) entsorgt werden.

Mit einer Plakatreihe möchte ich auf diesen Misstand aufmerksam machen, um diese enorme Ressourcenschwendung zu reduzieren.

Wer weitere Ideen dazu hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Siehe auch: Plakatwettbewerb

Problem: Kaffeebecher

Bis zu 1.200 Pappbecher pro Minute (!) werden in Deutschland für vermeintlich komfortabeln Kaffeekonsum verschwendet.

Quelle:

Ein weiterer Schritt, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen:

Benutz‘ doch mal wieder ’ne Tasse!

Danke.

Und alle Kreativen aus Berlin rufe ich noch zum Plakatwettbewerb auf: Wer eine Collage oder ein Plakat zum Thema der immensen Wertstoffverschwendung durch Kaffeebecher einreicht, mit welchen man bspw. in Hochschulen ein Bewusstsein für diese Problematik schaffen kann, bekommt eine umweltfreundliche Tasse mit passendem Aufdruck geschenkt!

Einreichungen (als Fotos) an: mitmachen@ideenzentrale.org oder persönlich nach Absprache in der ASH Berlin, wo ich übrigens regelmäßig an weiteren Plakaten arbeite. Genaue Zeiten & Orte verrate ich gerne auf Anfrage.

Problem: NPD-Plakate

Vor dem Flüchtlingsheim in Hellersdorf hat die NPD in großem Maße rechtsextreme Plakate aufgehangen.

Mindestens zwei, eher vier Plakate pro Laterne bestimmen nun das Straßenbild in der ohnehin nicht allzuhübschen Gegend.

Einige StudentInnen, die regelmäßig vor Ort sind, überlegten kurzzeitig etwas gegen die Plakate zu unternehmen, sahen sich aber ob etwaiger Repressionsmaßnahmen schnell die Hände gebunden.

Daher erfolgt nun der Aufruf an alle Parteien und andere AkteurInnen, die momentan berechtigt sind, Plakate in Hellersdorf aufzuhängen:

Setzt den Naziplakaten was entgegen!

Die LINKE, Piraten und Grüne habe ich bereits angeschrieben, bislang aber noch keine Aktionszusage erhalten.

Dringlich wird das ganze, weil weitere Neonazis dazu aufgerufen haben, am morgigen 20. April Hitlers Geburtstag auch in dieser Gegend zu feiern.

Ich halte es für ein äußerst unsägliches Zeichen, diesen Plakaten nichts entgegenzusetzen und der NPD damit die Möglichkeit zu bieten unter ihrer eigenen Tapete aufzuziehen. Ich wünsche mir, dass nicht die Nazis allein das Straßenbild vor dem Flüchtlingsheim bestimmen.

Daher meine Bitte: Fragt doch mal deinen Freund in der Partei um Unterstützung und kommt zur Mahnwache, zu der ich gerade leider keinen Aufruf finde, die aber in den nächsten 48 Stunden vor Ort stattfinden soll.

StoP 0: Die gelangweilten Studenten

Vor kurzem habe ich einen videobasierten Projekt-managementkurs begonnen, in dem als eine der Grundlagen empfohlen wird, ein oder mehrere statement of problem zu formulieren. Diese sollen dabei helfen, den genauen Ursprung (mit Hinblick auf den Nutzen) eines Projekts sichtbar zu machen.

Weil ich nicht nur eins, sondern gleich mehrere Probleme in der Welt sehe, die man durch Projekte angehen könnte, folgen in den nächsten Tagen meine ersten sieben Problemstatements.

Den Auftakt machen heute: Die gelangweilten Studentinnen und Studenten.

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