Workshop: Ballonspiele

Beim Neuauflegen unserer Methodensammlung, den Cue Cards (die es im Sommer 2018 erstmals mit 200 Spielkarten geben wird), fiel mir auf, dass es eine ganze Reihe an Spielen mit Luftballons gibt. Von albernen Partyspäßen hin zu Vertrauens- und Geschicklichkeitsübungen ist allerhand dabei.

Und weil Spiele spielen bzw. praktisch ausprobieren viel mehr Spaß macht, als sie aus der Theorie zu lernen, biete ich kommenden Monat eine Minifortbildung in Form eines halbtägigen Workshops an.

Ort: ein sonniger Park, in Leipzig (genaue Koordinaten in der Anmeldebestätigung).

Zeit: Termin auf Anfrage, 10:30 Uhr bis 14 Uhr, mit Mitbring-Buffet (und Option danach noch gemütlich zusammen zu sitzen), wenn alle etwas mitbringen.

Für wen? SozialpädagogInnen im weitesten Sinne und alle, die gerne spielen.

Kosten: 4€ für die Ballons, darüber hinaus ‚gib was Du kannst‘.

Anmeldungen an mitmachen ät ideenzentrale.org

Zelte wiederverwenden

Update, 2 Jahre später auf dem Garbicz Festival:

Eine Idee hat es in die Realität geschafft und wurde beeindruckend einfach umgesetzt! 🙂

Foto von einem Aushang auf dem Garbicz Festival, auf dem steht, das man Zelte einfach dalassen kann.

Mein Beitrag aus dem September 2014:

Auf jedem Festival werden unzählige Zelte nach dem Feiern einfach zurückgelassen und entsorgt, statt sie auszuräumen, zusammenzubauen und wieder zu verwenden.

FestivalZelte

Eine enorme Ressourcenverschwendung. Denn gerade die hightech Synthetikstoffe, die Wasser abweisen und Wärme abführen sollen, sind alles andere als leicht herzustellen, geschweige denn nontoxisch zu entsorgen.

Lisas Idee daher:  Continue reading

Projektleitung gesucht

Die Ideenzentrale e.V. sucht zum 01.02.2017 eine unterstützende Projektleitung.

Zu deinen ersten Aufgaben wird es gehören, herauszufinden, wie man überhaupt Leute anstellt, zum Beispiel in Form von Minijobs.

Und sollte diese Hürde gemeistert sein, steht dir ein interessanter Minijob auf 450€ Basis (etwa 10 Stunden die Woche, zu 10 € die Stunde) in Aussicht.

Folgende Aufgaben gilt es zu erledigen

  • Sichten und Ausfüllen von Projektförderanträgen
  • Herumschlagen mit Papiertigern und Meistern der Bürokratie (Europäische Union, Ämter und Stiftungen)
  • Organisation des Ideenstammtischs

Was Du mitbringen solltest

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Follow up: Der Ideenblock wird groß

Der Ideenblock hat vor über einem Jahr das Licht der Welt bzw. der Alice Salomon Hochschule erblickt.

Mittlerweile hat sich die Idee weiterentwickelt, ja man könnte sagen der Ideenblock ist größer geworden. Ein gutes Dutzend Studierender schreibt bereits auf ihm, seit Anfang dieses Semesters (Oktober 2015) gibt es sogar eine eigene Lehrveranstaltung (Ablaufplan) zu seiner Herzensangelegenheit – der ökologischen Nachhaltigkeit.

Einen schönen Artikel dazu findet ihr auf Yannick’s blog: losgelegt.wordpress.com

Hängematte selber machen?

Während ich dieser Tage, ja diesen Sommer insgesamt, sehr viel draußen bin und im Stehen arbeite, wird die Sehnsucht nach erholsamen Stunden in einer Hängematte zunehmend größer.

Leider ist mein großes, buntgestreiftes Familien-Baumwollmodell so schwer, dass die Mitnahme auf Wanderungen oder erlebnisreichen Ferienfahrten unpraktikabel ist.

Und da es hier in der Ideenzentrale nicht nur um soziale Nachhaltigkeit und Gemütlichkeit, sondern auch um Ressourcenschonung im ökologischen Sinne geht, überlege ich seit einer Weile, wie man aus alten Klamotten, die irgendwie keine/r mehr tragen möchte, Hängematten herstellen könnte.

Dabei dachte ich zunächst an eine Knoten- oder Knüpftechnik, kurzzeitig auch mal an Vernähen mehrerer T-Shirts – was ich dann mangels Nähmaschinenkenntnisse wieder verwarf.
T-Shirt Garn scheint wiederum eine vielversprechendes, leicht herzustellendes Ausgangsmaterial zu sein.

Heute kam ich beim Weben an, einer Kulturtechnik die in Deutschland ja auch recht verbreitet ist oder war.

Und siehe da: Es gibt sogar eine gut bebilderte Anleitung für dieses Vorhaben: http://www.instructables.com/id/Instant-Hammock/?ALLSTEPS

Hat jemand von euch Lust mitzumachen?

Ich würde all die aufgeführten Techniken mal ausprobieren, wobei ich mir die ‚traditionelle Maya-Hängematte‘, als am aufwändigsten wirkende, natürlich für den Schluss oder den 2. Tag aufheben würde.

Realistisch habe ich Mitte September Zeit dafür.

bis dahin! 🙂

Wohnraumgewinnung in Berlin

Im Rahmen meines Praktikums beschäftige ich mich ausführlich mit der Wohnraumproblematik in Berlin. Genaugenommen möchte ich herausfinden, wie realistisch Wohnraum für Geflüchtete gewonnen werden kann.

In den letzten Wochen habe ich einige Initiativen kennengelernt und nun mal die fünf Hauptstrategien visualisiert:

Habe ich was vergessen oder übersehen?

Zeitbank für Geflüchtete

Zu einem der Tauschring Wedding Treffen, brachten zwei Social Management Studenten eine interessante Idee mit:

An Flüchtlingsheimen, von denen gerade in Berlin einige entstehen, könnten Anlaufstellen für lokale Tauschringe entstehen. Dort gibt es WLAN + Zugang zu einem Zeitbanksystem, in dem Fähigkeiten, Dienstleistungen und Talente getauscht werden können.

Grundlegend ist die Annahme, dass eine Stunde immer eine Stunde Wert ist – egal ob darin Haare geschnitten oder Fahrräder geschraubt werden.

Ein Beispiel: Ich suche jemanden der/die mein Fahrrad reparieren kann, im Gegenzug könnte ich anbieten, ein webblog aufzusetzen.

Und da es in so einem Tauschring viele TeilnehmerInnen mit vielfältigen Fähigkeiten und Bedürfnissen gibt, entsprechend auch nicht immer jede/r alles direkt braucht, verfügt jede/r über ein Konto, auf dem die getauschte Zeit gutgeschrieben wird. So wird es dann auch möglich, zeitaufwändige Projekte zu realisieren, die beim unmittelbaren 1:1 Tausch sehr schwierig sind.

Ein Wechsel zwischen Zeit und Euro ist dabei nicht unbedingt notwendig. Continue reading

Anleitung: Äpfel pressen

Bild unter CC Lizenz von http://www.flickr.com/photos/alois_staudacher/

Drüben im Permadise blog gibt es eine gute, bebilderte Anleitung (mit Video) zum verarbeiten von Äpfeln zu Apfelsaft, Apfelwein, Essig und sogar Tischreiniger! 😉

Ich kopiere Teile deren Anleitung mal frei hierher, wer weiß wie lange sie noch verfügbar ist.

Zum Apfelpressen benötigt ihr:

  • Sorgsam per Hand geerntete Äpfel
  • Einen (lebensmittel-echten) Plastikeimer
  • Einen „Hexler“ / handmechanische Obst- und Beerenmühle – etwa wie diese hier
  • Eine Obstpresse – vergleichbar mit dieser hier
  • jede Menge leere Flaschen.

Der ideale Zeitraum: In Deutschland mitte/ende Oktober, einige Äpfel sind aber auch im September schon reif.

Auch als Aktivtät für Jugendfreizeiten oder Workshops geeignet.

Weiterführende Infos:
Wann sind Äpfel reif?