Projektleitung gesucht

Die Ideenzentrale e.V. sucht zum 01.02.2017 eine unterst√ľtzende Projektleitung.

Zu deinen ersten Aufgaben wird es geh√∂ren, herauszufinden, wie man √ľberhaupt Leute anstellt, zum Beispiel in Form von Minijobs.

Und sollte diese H√ľrde gemeistert sein, steht¬†dir ein interessanter Minijob auf 450‚ā¨ Basis (etwa 10 Stunden die Woche, zu 10 ‚ā¨ die Stunde) in Aussicht.

Folgende Aufgaben gilt es zu erledigen

  • Sichten und Ausf√ľllen von Projektf√∂rderantr√§gen
  • Herumschlagen mit Papiertigern und Meistern der B√ľrokratie (Europ√§ische Union, √Ąmter und Stiftungen)
  • Organisation des Ideenstammtischs

Was Du mitbringen solltest

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Hängematte selber machen?

Während ich dieser Tage, ja diesen Sommer insgesamt, sehr viel draußen bin und im Stehen arbeite, wird die Sehnsucht nach erholsamen Stunden in einer Hängematte zunehmend größer.

Leider ist mein großes, buntgestreiftes Familien-Baumwollmodell so schwer, dass die Mitnahme auf Wanderungen oder erlebnisreichen Ferienfahrten unpraktikabel ist.

Und da es hier in der Ideenzentrale nicht nur um soziale Nachhaltigkeit und Gem√ľtlichkeit, sondern auch um Ressourcenschonung im √∂kologischen Sinne geht, √ľberlege ich seit einer Weile, wie man aus alten Klamotten, die irgendwie keine/r mehr tragen m√∂chte, H√§ngematten herstellen k√∂nnte.

Dabei dachte ich zun√§chst an eine Knoten- oder Kn√ľpftechnik, kurzzeitig auch mal an Vern√§hen mehrerer T-Shirts – was ich dann mangels N√§hmaschinenkenntnisse wieder verwarf.
T-Shirt Garn scheint wiederum eine vielversprechendes, leicht herzustellendes Ausgangsmaterial zu sein.

Heute kam ich beim Weben an, einer Kulturtechnik die in Deutschland ja auch recht verbreitet ist oder war.

Und siehe da: Es gibt sogar eine gut bebilderte Anleitung f√ľr dieses Vorhaben:¬†http://www.instructables.com/id/Instant-Hammock/?ALLSTEPS

Hat jemand von euch Lust mitzumachen?

Ich w√ľrde all die aufgef√ľhrten Techniken mal ausprobieren, wobei ich mir die ‚traditionelle Maya-H√§ngematte‘, als am aufw√§ndigsten wirkende, nat√ľrlich f√ľr den Schluss oder den 2. Tag aufheben w√ľrde.

Realistisch habe ich Mitte September Zeit daf√ľr.

bis dahin! ūüôā

Wohnraumgewinnung in Berlin

Im Rahmen meines Praktikums besch√§ftige ich mich ausf√ľhrlich mit der Wohnraumproblematik in Berlin. Genaugenommen m√∂chte ich herausfinden, wie realistisch Wohnraum f√ľr Gefl√ľchtete gewonnen werden kann.

In den letzten Wochen habe ich einige Initiativen kennengelernt und nun mal die f√ľnf Hauptstrategien visualisiert:

Habe ich was vergessen oder √ľbersehen?

Zeitbank f√ľr Gefl√ľchtete

Zu einem der Tauschring Wedding Treffen, brachten zwei Social Management Studenten eine interessante Idee mit:

An Fl√ľchtlingsheimen, von denen gerade in Berlin einige entstehen, k√∂nnten Anlaufstellen f√ľr lokale Tauschringe entstehen. Dort gibt es WLAN + Zugang zu einem Zeitbanksystem, in dem F√§higkeiten, Dienstleistungen und Talente getauscht werden k√∂nnen.

Grundlegend ist die Annahme, dass eine Stunde immer eine Stunde Wert ist Рegal ob darin Haare geschnitten oder Fahrräder geschraubt werden.

Ein Beispiel: Ich suche jemanden der/die mein Fahrrad reparieren kann, im Gegenzug könnte ich anbieten, ein webblog aufzusetzen.

Und da es in so einem Tauschring viele TeilnehmerInnen mit vielf√§ltigen F√§higkeiten und Bed√ľrfnissen gibt, entsprechend auch nicht immer jede/r alles direkt braucht, verf√ľgt jede/r √ľber ein Konto, auf dem die getauschte Zeit gutgeschrieben wird. So wird es dann auch m√∂glich, zeitaufw√§ndige Projekte zu realisieren, die beim unmittelbaren 1:1 Tausch sehr schwierig sind.

Ein Wechsel zwischen Zeit und Euro ist dabei nicht unbedingt notwendig. Continue reading

recyclete Ideenblöcke

In Spanien gab es in jedem Universit√§tsgeb√§ude eine eigene¬†Copister√≠a. ‚Druckerrei‘ ist wohl der deutsche Begriff der dem am n√§chsten kommt.

In diesen Copister√≠as hat man alles erdenklich m√∂gliche bekommen, was man f√ľrs Studium so brauchen konnte: Textmaker, Arbeitsbl√§tter, Kopien, Ausdrucke, Scans und auch Ringbindungen.

Beliebige Arbeitsblatt- und Textpakete wurden im Handumdrehen gelocht und auf die weltweit verbreiteten Spiralen gezogen.

Gekostet hat das einen kleinen Centbetrag, genutzt hat es viel.

Und nun zur Idee der Woche:

Ich möchte die unbeschreibbar vielen Fehldrucke, die täglich bei uns in der Hochschule so anfallen, nutzen, in dem ich sie sammle und zu wiederverwertbaren Collegeblöcken mache.

Ersten Schätzungen zufolge sind es mehrere hundert Blatt Papier pro Tag, die allenfalls auf einer Seite bedruckt werden Рund die meisten sogar mit lesenswerten Texten. Nur leider in der falschen Auflösung oder Zeit.

Wenn man diese Blätter einfach rumdreht, gewinnt man eine ganz weiße DIN A4 Seite zum beschreiben, die sonst ohne weiteren Nutzen im Altpapier gelandet wäre. Potentielles Ausgangsmaterial ist also genug da.

Warum der Name „Ideenbl√∂cke“?

Sollte man selbst gerade keine Ideen haben, den Block einfach rumdrehen und schon bekommt man die zu sehen, die f√ľr andere einmal nicht die passenden waren.

Was zu klären bleibt

  • Welche Druckerei in Berlin kann wie gro√üe Papierstapel passend lochen und ringbinden?
  • Besteht die M√∂glichkeit vielleicht sogar in der ASH Berlin?
  • Wie viel w√ľrde diese Ringbindung kosten?
  • Sind die Spiralen von verbrauchten Collegebl√∂cken wiederverwertbar?
  • Wie viel Geld w√§rt ihr bereit f√ľr so einen Block zu bezahlen?

Ich melde mich wieder, sobald ich die Antworten habe! ūüėČ

Idee: Menschliches Fl√ľchtlingsheim

Die drei Tage im Grandhotel Cosmopolis gingen vorbei, wie im Flug.

Mitnehme ich Inspiration und Mut f√ľr meine eigenen Ideen und Bestrebungen. Und weil das hier nunmal die Ideenzentrale ist, m√∂chte ich auch gleich eine weitere Idee festhalten:

In Berlin soll bis 2016 ein au√üerordentliches Fl√ľchtlingsheim entstehen.

Unter einem Dach vereint werden sollen dabei L√∂sungen f√ľr drei Probleme :

  • Chronischer Mangel von bezahlbarem Wohnraum in Berlin.
  • Segregation und systematische Ausgrenzung von Fl√ľchtlingen.
  • Keine preiswerten Schlaf- und Arbeitspl√§tze f√ľr pendelnde Hochschulangeh√∂rige.

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Solidarität geht durch den Magen

Die Idee: Waffeln, Kuchen und Obstsalat an belebten Orten verkaufen.

Wof√ľr?

Prinzipiell f√ľr kleines Geld und im Anschluss dann an Menschen und Projekte, die dringend welches brauchen.

Hintergrund:

Viele unterst√ľtenswerte Menschen und Projekte k√∂nnten mit ein wenig Geld schon viel erreichen. Und auf der anderen Seite gibt es gerade in √∂ffentlichen Institutionen wie bspw. in Schulen und Universit√§ten eine kaum zu stillende Nachfrage an handlichen Leckereien f√ľr die Pausenzeiten. Seien es fruchtige Vitamin-bomben, selbstgebackene Kuchen oder hei√üe Waffeln – das meiste ist im Handumdrehen herzustellen und leicht zum verkaufen bzw. Spenden einnehmen geeignet.

Daher formuliere ich nun den Anruf:

Lasst uns zusammen backen und die daraus resultierenden Leckereien unter die Leute bringen.

Was es noch zu tun gibt:
  • Ein Netzwerk an Interessierten aufbauen
  • Zug√§nge zu (Hoch-) Schulen u.a. schaffen
  • Zu f√∂rdernde Projekte ausw√§hlen.

Denkbar sind nat√ľrlich auch Kooperationen mit etablierten VoK√ľs denkbar.

Interesse?

Schreib uns an mitmachen@ideenzentrale.org!

Nach einer sehr ausf√ľhrlichen Gel√§nderbegehung mit dem Eigent√ľmer, steht unsere Entscheidung fest: Das regreen Europe Workcamp 2014 wird in Klitten stattfinden.

Und wie aufmerksame LeserInnen feststellen werden, steht noch was fest, nämlich der Titel des Workcamps!

Was uns jetzt noch fehlt: Ein sch√∂nes Logo, das gr√ľne Licht f√ľr die F√∂rdermittel von Erasmus+ und ein drittes Mitglied f√ľr unser Orga-team.

Wir bleiben am Ball!

VoK√ľ-Koch gesucht

F√ľr unser Workcamp¬†suchen wir eine/n Koch/K√∂chin, der/die Erfahrung im vegan-vegetarischen Kochen mit Gruppen hat.

Wir sind etwa 20 Personen, die 17 Tage lang in relativ einfachen Verhältnissen zelten werden. Es wird in jedem Fall einen Trinkwasseranschluss, Gaskocher, alles was an Kochequipment benötigt wird und viele helfende Hände geben.

Wir suchen vor allem jemanden, um uns nicht selbst den Kopf √ľber 17 abwechslungsreiche und zugleich massentaugliche Gerichte zerbrechen zu m√ľssen.

Da es ein internationales Workcamp ist, sind Englischsprachkenntnisse Voraussetzung, um die wechselnden K√ľchenteams vor Ort anleiten zu k√∂nnen.

Wir haben gerade ein Foodbudget von etwa 8,50 ‚ā¨ pro TeilnehmerIn und Tag veranschlagt. Daf√ľr soll es ein √ľberschaubares Fr√ľhst√ľcksbuffet geben (f√ľr dessen Zubereitung brauchen wir keinen Koch), einen kleinen Mittagsimbiss (vielleicht aus den Resten von Fr√ľhst√ľck und vom Vortag) und ein warmes Abendessen.

Sollten wir uns da verkalkuliert haben, sind wir √ľber entsprechende Hinweise dankbar.

Und nun seid ihr gefragt: Wer kennt eine/n erfahrene/n Koch/Köchin, der/die leckere vegetarische Köstlichkeiten zubereiten kann?

Über Aufwandsentschädigungen können wir reden.

Meldet euch doch bitte unter workcamp@ideenzentrale.org!