recyclete Ideenblöcke

In Spanien gab es in jedem Universitätsgebäude eine eigene Copistería. ‚Druckerrei‘ ist wohl der deutsche Begriff der dem am nächsten kommt.

In diesen Copisterías hat man alles erdenklich mögliche bekommen, was man fürs Studium so brauchen konnte: Textmaker, Arbeitsblätter, Kopien, Ausdrucke, Scans und auch Ringbindungen.

Beliebige Arbeitsblatt- und Textpakete wurden im Handumdrehen gelocht und auf die weltweit verbreiteten Spiralen gezogen.

Gekostet hat das einen kleinen Centbetrag, genutzt hat es viel.

Und nun zur Idee der Woche:

Ich möchte die unbeschreibbar vielen Fehldrucke, die täglich bei uns in der Hochschule so anfallen, nutzen, in dem ich sie sammle und zu wiederverwertbaren Collegeblöcken mache.

Ersten Schätzungen zufolge sind es mehrere hundert Blatt Papier pro Tag, die allenfalls auf einer Seite bedruckt werden – und die meisten sogar mit lesenswerten Texten. Nur leider in der falschen Auflösung oder Zeit.

Wenn man diese Blätter einfach rumdreht, gewinnt man eine ganz weiße DIN A4 Seite zum beschreiben, die sonst ohne weiteren Nutzen im Altpapier gelandet wäre. Potentielles Ausgangsmaterial ist also genug da.

Warum der Name „Ideenblöcke“?

Sollte man selbst gerade keine Ideen haben, den Block einfach rumdrehen und schon bekommt man die zu sehen, die für andere einmal nicht die passenden waren.

Was zu klären bleibt

  • Welche Druckerei in Berlin kann wie große Papierstapel passend lochen und ringbinden?
  • Besteht die Möglichkeit vielleicht sogar in der ASH Berlin?
  • Wie viel würde diese Ringbindung kosten?
  • Sind die Spiralen von verbrauchten Collegeblöcken wiederverwertbar?
  • Wie viel Geld wärt ihr bereit für so einen Block zu bezahlen?

Ich melde mich wieder, sobald ich die Antworten habe! 😉

Idee: Menschliches Flüchtlingsheim

Die drei Tage im Grandhotel Cosmopolis gingen vorbei, wie im Flug.

Mitnehme ich Inspiration und Mut für meine eigenen Ideen und Bestrebungen. Und weil das hier nunmal die Ideenzentrale ist, möchte ich auch gleich eine weitere Idee festhalten:

In Berlin soll bis 2016 ein außerordentliches Flüchtlingsheim entstehen.

Unter einem Dach vereint werden sollen dabei Lösungen für drei Probleme :

  • Chronischer Mangel von bezahlbarem Wohnraum in Berlin.
  • Segregation und systematische Ausgrenzung von Flüchtlingen.
  • Keine preiswerten Schlaf- und Arbeitsplätze für pendelnde Hochschulangehörige.

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Follow Up: NPD Plakate in Hellersdorf

Neue Plakate in HellersdorfMein Aufruf scheint sich herumgesprochen zu haben. Es hat sich etwas getan in Hellersdorf:

Die Piraten waren übrigens die einzige Partei die  auf meine e-mail geantwortet hat. Auf Twitter erwies sich zudem ein Pirat aus dem Süden als ausgesprochen hilfsbereit.

An dieser Stelle noch mal Danke für alle, die mitgeholfen haben! 🙂

Kaffeebecher

In der ASH-Mensa werden täglich mehr als 500 Kaffees verkauft.
Die meisten davon in Pappbechern mit Plastikdeckeln, auf denen ironischer Weise irgendetwas von 100% nature / gut für die Umwelt suggeriert wird.

GegenBecherverschw

In meinen Augen sind das jede Woche etwa 2000 Becher zu viel, die dann oft auch noch schlecht (also ungetrennt) entsorgt werden.

Mit einer Plakatreihe möchte ich auf diesen Misstand aufmerksam machen, um diese enorme Ressourcenschwendung zu reduzieren.

Wer weitere Ideen dazu hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Siehe auch: Plakatwettbewerb

Problem: Kaffeebecher

Bis zu 1.200 Pappbecher pro Minute (!) werden in Deutschland für vermeintlich komfortabeln Kaffeekonsum verschwendet.

Quelle:

Ein weiterer Schritt, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen:

Benutz‘ doch mal wieder ’ne Tasse!

Danke.

Und alle Kreativen aus Berlin rufe ich noch zum Plakatwettbewerb auf: Wer eine Collage oder ein Plakat zum Thema der immensen Wertstoffverschwendung durch Kaffeebecher einreicht, mit welchen man bspw. in Hochschulen ein Bewusstsein für diese Problematik schaffen kann, bekommt eine umweltfreundliche Tasse mit passendem Aufdruck geschenkt!

Einreichungen (als Fotos) an: mitmachen@ideenzentrale.org oder persönlich nach Absprache in der ASH Berlin, wo ich übrigens regelmäßig an weiteren Plakaten arbeite. Genaue Zeiten & Orte verrate ich gerne auf Anfrage.

Problem: NPD-Plakate

Vor dem Flüchtlingsheim in Hellersdorf hat die NPD in großem Maße rechtsextreme Plakate aufgehangen.

Mindestens zwei, eher vier Plakate pro Laterne bestimmen nun das Straßenbild in der ohnehin nicht allzuhübschen Gegend.

Einige StudentInnen, die regelmäßig vor Ort sind, überlegten kurzzeitig etwas gegen die Plakate zu unternehmen, sahen sich aber ob etwaiger Repressionsmaßnahmen schnell die Hände gebunden.

Daher erfolgt nun der Aufruf an alle Parteien und andere AkteurInnen, die momentan berechtigt sind, Plakate in Hellersdorf aufzuhängen:

Setzt den Naziplakaten was entgegen!

Die LINKE, Piraten und Grüne habe ich bereits angeschrieben, bislang aber noch keine Aktionszusage erhalten.

Dringlich wird das ganze, weil weitere Neonazis dazu aufgerufen haben, am morgigen 20. April Hitlers Geburtstag auch in dieser Gegend zu feiern.

Ich halte es für ein äußerst unsägliches Zeichen, diesen Plakaten nichts entgegenzusetzen und der NPD damit die Möglichkeit zu bieten unter ihrer eigenen Tapete aufzuziehen. Ich wünsche mir, dass nicht die Nazis allein das Straßenbild vor dem Flüchtlingsheim bestimmen.

Daher meine Bitte: Fragt doch mal deinen Freund in der Partei um Unterstützung und kommt zur Mahnwache, zu der ich gerade leider keinen Aufruf finde, die aber in den nächsten 48 Stunden vor Ort stattfinden soll.

Technohäkeln

Häkeln ist ganz leicht.

Während meines Erasmussemsters in Südspanien habe ich das Häkeln gelernt. Jeden Donnerstag traf sich dort in einem besetzen Gefängnis eine muntere Häkelgruppe, die auch Anfänger wie mich mit offenen Armen empfangen hat. In einer halben Stunde hatte ich die Grundlagen drauf und die Faszination für das einfache Handwerk war schnell da.

Wer sonst nur in der Uni sitzt und endlos Texte lesen soll, wird die Begeisterung für Tätigkeiten an deren Ende man konkrete Dinge in der Hand hält, gut nachvollziehen können.

Daher biete ich ab dem 16. April 2014 einen Häkeltreff im Café Freiraum der ASH Berlin an. Interessierte können sich gerne anmelden, dann bringe ich gleich ausreichend Material mit.

Anfangen werden wir mit einfachen Mützen, weiter geht es mit Stulpen, Ponchos und Taschen.

Die richtige Wolle bekommt ihr im Wollladen eures Vertrauens ;-). Eine musikalische Inspiration findet ihr unter jedentageinset.de

Wir setzen ausschließlich auf Bio-Wollen aus dem Fachhandel. Für Die veganen Häkelfreundinnen und -freunde haben wir auch immer eine Baumwoll / Acrylmischung zur Hand.
Eine Häkelnadel kostet zwischen 2 und 5 Euro und kann von uns erworben werden.

Was? Häkeln für Einsteiger und Fortgeschrittene (all genders & levels welcome) mit netter elektronischer Musik.
Wann? Jeden Mittwoch 12 – 13.30 Uhr
Wo? Café Freiraum, Alice Salomon Hochschule Berlin, Direkt am U-Bhf Hellersdorf. Das Café ist barrierefrei zugänglich.

Solidarität geht durch den Magen

Die Idee: Waffeln, Kuchen und Obstsalat an belebten Orten verkaufen.

Wofür?

Prinzipiell für kleines Geld und im Anschluss dann an Menschen und Projekte, die dringend welches brauchen.

Hintergrund:

Viele unterstütenswerte Menschen und Projekte könnten mit ein wenig Geld schon viel erreichen. Und auf der anderen Seite gibt es gerade in öffentlichen Institutionen wie bspw. in Schulen und Universitäten eine kaum zu stillende Nachfrage an handlichen Leckereien für die Pausenzeiten. Seien es fruchtige Vitamin-bomben, selbstgebackene Kuchen oder heiße Waffeln – das meiste ist im Handumdrehen herzustellen und leicht zum verkaufen bzw. Spenden einnehmen geeignet.

Daher formuliere ich nun den Anruf:

Lasst uns zusammen backen und die daraus resultierenden Leckereien unter die Leute bringen.

Was es noch zu tun gibt:
  • Ein Netzwerk an Interessierten aufbauen
  • Zugänge zu (Hoch-) Schulen u.a. schaffen
  • Zu fördernde Projekte auswählen.

Denkbar sind natürlich auch Kooperationen mit etablierten VoKüs denkbar.

Interesse?

Schreib uns an mitmachen@ideenzentrale.org!