Produktidee: Mehrwegdeckel für Merwegflaschen

Do you know this fucker?

einwegdeckellq

Die klassische, ja in Studentenstädten nahezu trendig verbreitete, 0,5l Mehrwegflasche aus Glas.

Ob Mate oder Spezi – meist werden kohlensäurehaltige Süßgetränke darin abgefüllt. Und nicht selten wird direkt danach noch mal  Wasser nachgefüllt, weil so ein halber Liter eigentlich ein sehr handliches Format ist, das auch noch ganz ohne Plastik daherkommt.

Wer so eine Flasche aber öfters wiederbefüllt und weiterbenutzt hat, wird mit dem Problem Bekanntschaft gemacht haben, das sich auf folgendem Bild noch deutlicher abzeichnet: 

schrottdeckel

Der metallerne Deckel, genau genommen die Verschlussklipps, die mutmaßlich vor allem die Unberührtheit der frisch produzierten Flasche verkörpern sollen, biegen sich ab, pieksen in Fingerspitzen, Nagelbetten oder bohren sich direkt in die Handfläche.

Dem ressourcenschonenden Wiederverwerter wird das Leben damit schwerer gemacht. Davon ausgehend möchte ich hier eine Produktidee veröffentlichen: Warum nicht einen Verschluss entwickeln, (ob aus Kork, Glas oder Kunststoff sollten Leute mit mehr Fachkenntnis entscheiden), der die Glasflaschen, die ich schon habe, länger und angenehmer nutzbar macht?

Ich schätze dass auf diese Weise die Wege bzw. Nutzungsdauer einer Flasche verlängert und damit gleichzeitig Emissionen verringert werden können.

Auf einem Markt auf dem Glasflaschen für 30 Euro verkauft werden, werden sich sicher auch Konsumenten finden, die ein paar Euro für einen Deckel zahlen, der bestimmt für ein paar Cent zu produzieren ist.

Creative Commons Lizenzvertrag
Mehrwegdeckel sanfter machen von Daniel Wagner ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Schreibe einen Kommentar