Follow up: Der Ideenblock wird groß

Der Ideenblock hat vor über einem Jahr das Licht der Welt bzw. der Alice Salomon Hochschule erblickt.

Mittlerweile hat sich die Idee weiterentwickelt, ja man könnte sagen der Ideenblock ist größer geworden. Ein gutes Dutzend Studierender schreibt bereits auf ihm, seit Anfang dieses Semesters (Oktober 2015) gibt es sogar eine eigene Lehrveranstaltung (Ablaufplan) zu seiner Herzensangelegenheit – der ökologischen Nachhaltigkeit.

Einen schönen Artikel dazu findet ihr auf Yannick’s blog: losgelegt.wordpress.com

Wohnraumgewinnung in Berlin

Im Rahmen meines Praktikums beschäftige ich mich ausführlich mit der Wohnraumproblematik in Berlin. Genaugenommen möchte ich herausfinden, wie realistisch Wohnraum für Geflüchtete gewonnen werden kann.

In den letzten Wochen habe ich einige Initiativen kennengelernt und nun mal die fünf Hauptstrategien visualisiert:

Habe ich was vergessen oder übersehen?

Zeitbank für Geflüchtete

Zu einem der Tauschring Wedding Treffen, brachten zwei Social Management Studenten eine interessante Idee mit:

An Flüchtlingsheimen, von denen gerade in Berlin einige entstehen, könnten Anlaufstellen für lokale Tauschringe entstehen. Dort gibt es WLAN + Zugang zu einem Zeitbanksystem, in dem Fähigkeiten, Dienstleistungen und Talente getauscht werden können.

Grundlegend ist die Annahme, dass eine Stunde immer eine Stunde Wert ist – egal ob darin Haare geschnitten oder Fahrräder geschraubt werden.

Ein Beispiel: Ich suche jemanden der/die mein Fahrrad reparieren kann, im Gegenzug könnte ich anbieten, ein webblog aufzusetzen.

Und da es in so einem Tauschring viele TeilnehmerInnen mit vielfältigen Fähigkeiten und Bedürfnissen gibt, entsprechend auch nicht immer jede/r alles direkt braucht, verfügt jede/r über ein Konto, auf dem die getauschte Zeit gutgeschrieben wird. So wird es dann auch möglich, zeitaufwändige Projekte zu realisieren, die beim unmittelbaren 1:1 Tausch sehr schwierig sind.

Ein Wechsel zwischen Zeit und Euro ist dabei nicht unbedingt notwendig. Continue reading

Der Öffentlichkeit beim Sparen helfen

Na, auch genervt vom vielen leuchtenden Weihnachtszeug?

Das Kraftfuttermischwerk formuliert dazu eine schöne Idee:

im öffentlichen Raum kann man diese Beleuchtung mitunter einfach ausschalten. Markus Butkereit und The Wa tun das. Ich wäre nicht auf diese Idee gekommen, denke mir aber gerade, “Wenn das alle machen würden…” Wir könnten allerhand Energie sparen und jeder könnte seinen Teil dazu beitragen, irgendwie. Ich mag die Aktion.

Update 15.1.: Mittlerweile wurde das Video leider entfernt.

siehe auch Strom sparen: Weihnachtsbeleuchtung im öffentlichen Raum ausknipsen | Das Kraftfuttermischwerk.

StoP: Traglufthallen und Containerdörfer

Der Berliner Senat plant die errichtung von sechs Containerdörfern.

Um die immer größere Zahl von Flüchtlingen in Berlin unterzubringen, errichtet der Senat sechs Containerdörfer. Wie Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) am Montag sagte, soll dort insgesamt Platz für 2400 Menschen entstehen[1]

An anderer Stelle macht sich der gleiche Gesundheitssenator sogar für noch windigere Lösungen stark:

„Zelt für Obdachlose […]“ Quelle: Imago (aus [3])

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) auch zwei mit Gebläse betriebene Traglufthallen anmieten will, um kurzfristig Platz für die wachsende Zahl an Flüchtlingen zu schaffen. [2]

Darin spiegelt sich in unseren Augen ganz klar ein Problem: Geflüchtete werden als Menschen zweiter Klasse verstanden, die ein geringeres Recht auf Wohnraum haben. In behelfsmäßigen Provisorien sollen Übergangslösungen geschaffen werden, die die Verantwortlichen möglichst wenig Geld kosten.

Mindestens 34 Millionen Euro werden hier verpulvert, für Bauten von denen jetzt schon klar ist, dass Sie in 10 Jahren nicht mehr genutzt werden können.

Nachhaltigkeit sieht anders aus.

Siehe auch
[1 ]Artikel in der Berliner Zeitung vom 20.10.
[2] RBB-Artikel zu den Traglufthallen 24.10.[3] „Das ist keine Willkommenskultur“ RBB, 22.10.

Open Source Bäckerei

In einem ihrer Bücher schreibt Juli Zeh, dass sie erst an die „Einleitung des Postkapitalismus […]“ glaubt, wenn die erste Open Source Bäckerei in ihrer Nachbarschaft eröffne.

Und weil ich im ganzen Internet noch keine Information über überhaupt irgendeine Open Source Bäckerei finden kann, denke ich mir so: Das wär‘ doch mal was.

Vielleicht ähnlich dem Teeladen Chasinho, nur hier im Wedding?

Wer daran ernsthaftes Interesse hat, kann sich gerne melden!

Berliner Fahrradwege

In Berlin längere Strecken mit dem Fahrrad zurück zulegen ist oft eine Qual.

Um auf den miserablen Zustand der Straßen und der Fahrradwege im besonderen, aufmerksam zu machen, fände ich es eine schöne Idee, mir eine Go.Pro Kamera an den Lenker zu schnallen und den Weg von meiner Haustür bis zur Arbeitsstelle, durch zwei Bezirke der Stadt, zu filmen. Zur besseren Verbildlichung vielleicht noch mit einer Visualisierung für Erschütterungen (hat die Kamera einen entsprechenden Sensor?) durch Schlaglöcher, Bodenwellen und so weiter.

Fehlt nur noch so ’ne Kamera.

Spendet oder leiht mir jemand eine?