Warum das mit den jungen Menschen und den Parteien nicht so gut klappt?

[…] klingt grau und mau und nach Infostand, und ein Infostand ist das Gegenteil von Träumen und Aufbruch und allem, was Jungsein ist.

[…] also ignorieren sie diese Sätze und reisen lieber ein Jahr in ein indisches Waisenhaus. Da machen sie auch irgendwas mit Visionen, aber bei gutem Wetter.

Ein hervorragend gut geschriebener Artikel in der FAZ.

Problem: NPD-Plakate

Vor dem Flüchtlingsheim in Hellersdorf hat die NPD in großem Maße rechtsextreme Plakate aufgehangen.

Mindestens zwei, eher vier Plakate pro Laterne bestimmen nun das Straßenbild in der ohnehin nicht allzuhübschen Gegend.

Einige StudentInnen, die regelmäßig vor Ort sind, überlegten kurzzeitig etwas gegen die Plakate zu unternehmen, sahen sich aber ob etwaiger Repressionsmaßnahmen schnell die Hände gebunden.

Daher erfolgt nun der Aufruf an alle Parteien und andere AkteurInnen, die momentan berechtigt sind, Plakate in Hellersdorf aufzuhängen:

Setzt den Naziplakaten was entgegen!

Die LINKE, Piraten und Grüne habe ich bereits angeschrieben, bislang aber noch keine Aktionszusage erhalten.

Dringlich wird das ganze, weil weitere Neonazis dazu aufgerufen haben, am morgigen 20. April Hitlers Geburtstag auch in dieser Gegend zu feiern.

Ich halte es für ein äußerst unsägliches Zeichen, diesen Plakaten nichts entgegenzusetzen und der NPD damit die Möglichkeit zu bieten unter ihrer eigenen Tapete aufzuziehen. Ich wünsche mir, dass nicht die Nazis allein das Straßenbild vor dem Flüchtlingsheim bestimmen.

Daher meine Bitte: Fragt doch mal deinen Freund in der Partei um Unterstützung und kommt zur Mahnwache, zu der ich gerade leider keinen Aufruf finde, die aber in den nächsten 48 Stunden vor Ort stattfinden soll.

Mithelfen in der Bahnhofsmission

Als ich vergangene Woche gegen 2 Uhr nachts in Frankfurt am Main ankam, war es etwa 5°C kühl und ich hatte noch drei Stunden Wartezeit vor mir, bis mich der erste Zug nach Berlin bringen sollte.

Leider sind die beheizten, durchgehend geöffneten Wartehallen an Bahnhöfen schon lange verschwunden.

In den größeren Bahnhöfen wurde dafür ein Angebot der sog. Bahnhofsmissionen geschaffen.

Diese bieten allerhand Hilfestellungen:  Continue reading

Call for Participation: Fördergelder beantragen

Damit die Ideenzentrale nicht als eine weitere romantische Idee im Internet versinkt, ergeht hiermit der erste call for participation. Man könnte eigentlich auch Hilferuf sagen, wobei das schon fast zu viel Dramatik implizieren würde.

Jedenfalls würde ich aus der Ideenzentrale gerne eine anerkannte Organisation machen. Am leichtesten wäre wohl zunächst die Gründung eines Vereins, mittelfristig soll es aber schon eine anerkannte, gemeinnützige, non-profit Organisation sein.
Das aber auch nicht als Selbstzweck, sondern mit einem ganz konkreten Ziel vor Augen: Continue reading

Do-it-yourself FSJ

Die Idee: Einen (europäischen/internationalen) Freiwilligendienstträger gründen, bei dem Freiwillige sich selbstformulierten Herausforderungen und Aufgaben widmen können.

Dieser Träger kümmert sich idealer weise um die Vorbereitung des Freiwilligendienstes in Form von ein-zwei Vorbereitungsseminaren, einer pädagogischen Begleitung, eventuell auch einer unterstützenden Beratung, sowie natürlich die nachhaltige Nachbereitung.

Das Projekt Herausforderung für Große sozusagen.

Offene Fragen:

  • Wie wird man europäischer Freiwilligendienstträger? Was sind die Anforderungen?
  • Welche Mittel gibt es? und von wem? (BA für Zivildienst? BFD?…)
  • Wo kann man so ein FSJ Bewerben bzw. wie findet man Frewillige?

Mögliche UnterstützerInnen: FSJ Beteiligung Berlin, DeGeDe, LKJ Berlin, Jugend in Aktion, Aktion Mensch.

Geschätzter Arbeitsaufwand bis zur Konzeption: Vorrangig Recherche, etwa 4 Stunden.