Zelte wiederverwenden

Update, 2 Jahre später auf dem Garbicz Festival:

Eine Idee hat es in die Realität geschafft und wurde beeindruckend einfach umgesetzt! 🙂

Foto von einem Aushang auf dem Garbicz Festival, auf dem steht, das man Zelte einfach dalassen kann.

Mein Beitrag aus dem September 2014:

Auf jedem Festival werden unzählige Zelte nach dem Feiern einfach zurückgelassen und entsorgt, statt sie auszuräumen, zusammenzubauen und wieder zu verwenden.

FestivalZelte

Eine enorme Ressourcenverschwendung. Denn gerade die hightech Synthetikstoffe, die Wasser abweisen und Wärme abführen sollen, sind alles andere als leicht herzustellen, geschweige denn nontoxisch zu entsorgen.

Lisas Idee daher:  Continue reading

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Pyramiden der Nachhaltigkeit

Eine Idee die mir im Hinblick auf die immensen Mengen an Plastikflaschen und Autoreifen kam, die auf der ganzen Welt so rumliegen und einfach nicht mehr verwendet werden können:

Lasst uns eine Pyramide daraus bauen. Oder zwei. So groß, dass man sie Touristen als Sehenswürdigkeit verkaufen kann.

Chimu Pyramide auf Flickr

In Peru, genauer in Chan Chan kann man sich alte Tempel der Chimú-Kultur anschauen, die im Grunde auch nur noch große Lehmberge sind. Zugebener Maßen mit einer beeindruckenderen Geschichte, aber die kann ja noch entstehen.

Alte Traktor-, Auto- und LKW-Reifen sind in Deutschland massenhaft verfügbar. Mit Plastikflaschen sieht es dank unseres Pfandsystems schon schwerer aus, aber wir könnten probeweise ja erstmal mit einer Reifenpyramide anfangen.

Verkaufen würde ich das ganze als Mahn- oder Denkmal für Ressourcenverschwendung.

Ausgefüllt mit komprimierter Erde, lassen sich daraus sogar massive Bauwerke bauen, wie bei den earthships zu beobachten ist:

Was zur Verwirklichung dieser Idee gebraucht werden würde:

  • Viele viele LKW- und Autoreifen
  • Ein Grundstück
  • Eine Baugenehmigung
  • Ein Tourismusgewerbe, ggf. Kooperation mit einem (öko) Tourveranstalter o.ä.
  • Schätzungsweise 120 Zeitstunden zur Vorbereitung des Ganzen

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Interessante Neuigkeiten aus Frankreich: Geplante Obsoleszenz, also das absichtliche Verbauen von Teilen, die ein Produkt schneller kaputt gehen lassen, soll künftig als Betrugsdelikt geahndet werden. Möglich sind bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe und Bußgelder in Höhe von 300.000€.

Bonusfrage:

kursieren eigentlich unter den Schullehrplangestaltern auch Ideen, Reparaturkurse ab der Grundschule einzuführen, um den Werkunterricht sinnvoll zu ergänzen?

Deutscher Telepolis Artikel dazu.
Siehe auch „Murksmeldungen„.

Für mehr Nachhaltigkeitspolitik!

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Nachdem wir zwei Jahre nebeneinanderher studiert haben, hatte ich letzte Woche das Vergnügen, Yannick näher kennenzulernen.

Vielen KommilitonInnen bekannt, als der, der immer steht, sehe ich Yannick nun als einen der aktivsten Menschen, die „das gute“, nachhaltige Leben sicher erreichbarer machen werden.

In seinem blog Losgelegt! beschäftigt er sich ausführlich mit der Nachhaltigkeit im kleinen. Die immerwiederkehrende Leitfrage ist

Wie kann ich mein Bedürfnis befriedigen und zugleich meinen ökologischen Fußabdruck verringern?

Und genau unter dem Gesichtspunkt, kann ich seinen jüngsten Beitrag ‚Vom Schuhregal zum Kleiderkreisel‚ nur wärmstens empfehlen.

 

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Pita Escuela

Bei den Vorbereitungen unseres Workcamps bin ich auf die Gründer von Goldeimer gestoßen. Und auf meine obligatorischen „Grüße aus dem Süden Spaniens“ folgte von Malte aus Kiel, schnell die Antwort, wo in Spanien ich denn sei, er habe selber ein paar Monate in Andalusien gelebt. Dazu schickte er mir den Link zur unbedingt besuchenswerten Website „La Pita Escuela„.

Und keine zehn Minuten später, fand ich heraus, dass noch an diesem Wochenende ein Holz Workshop stattfindet.

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Coming 2014: Workcamp

Mit ein paar Leuten habe ich schon darüber geredet, jetzt hier die erste Info für die Internetgemeinde:

Wir wollen 2014 ein Workcamp organisieren.

Stattfinden soll es voraussichtlich vom 01. bis zum 17.08.2014 in Deutschland, teilnehmen werden 16 bis 20 Personen aus bis zu drei Ländern.

Schlagwörter: Ecovillage, Umwelt, Nachhaltigkeit, Jugendbeteiligung, interkulturelle Begegnung.

Details verraten wir dann Ende Februar.

Projektstatus: In der zweiten Planungsphase.
Zeitaufwand: Etwa 1000 Arbeitsstunden.
Wer: Raluca, Ron, Daniel.

Du willst mitmachen? Mail an workcamp@ideenzentrale.org.

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Building a village

Im letzten Winter habe ich mich daran gemacht, verschiedene Fragmente, Visionen und Ziele zusammentragen.

Immer wieder treffe ich auf Menschen, die mit dem, wie es ist und dem, was sie machen, unzufrieden sind.

Während die einen aufs Auswandern in ferner Zukunft setzen, erhoffen sich die anderen die große Revolution oder zumindest ein ausreichend ausergewöhnliches Ereignis, um die derzeit herrschenden Umstände zu erschüttern. Ich sehe in beidem einen gewissen Reiz, kann mich mit tatenlosem Zusehen aber nicht abfinden. Deswegen habe ich angefangen nachzufragen, was denn danach eigentlich kommen soll und überraschend festgestellt, dass es einige gemeinsame Utopien und Träume gibt.

Weil ich Träumen für einen guten Anfang halte, Visualisierung und Konkretisierung jedoch für noch zielführender halte, habe ich daraufhin eine Prezi erstellt, um einen Überblick der Kernideen zu schaffen. Ihr könnt sie hier ansehen und seid herzlich eingeladen zu kommentieren, was ihr dazu denkt.

In Kürze werde ich hier Details für Interessierte veröffentlichen, die mitmachen möchten.

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