Beobachtungen eines Studenten

Obwohl ich mich vor längerem einmal gegen den Masterstudiengang Soziale Arbeit an der HTWK Leipzig entschied – nachdem sowohl Studentinnen als auch Professoren signalisierten, mit den Lernbedingungen unzufrieden zu sein und zeitgemäße Grundlagen wie studentische Partizipation bspw. in interdisziplinären, wählbaren Projekten fehlen – habe ich mich zu diesem Wintersemester 2016/17 mal eingeschrieben um mir selbst ein Bild von der Lage zu machen.

Was mir nach den ersten 2 Wochen in der Fakultät auffällt:

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Dezentrale Unterbringung vs. Heim

Ich habe in der vergangenen Woche mit zwei zentralen Personengruppen der Alice Salomon Hochschule über die Idee des „menschenwürdigen Flüchtlingheims“ gesprochen. Dabei gingen die Meinungen klar in eine Richtung:

Eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen ist sowohl für Student/innen als auch für Geflüchtete wesentlich angenehmer.

So werde ich mich während meines Praktikums im Winter womöglich mehr mit den Möglichkeiten zum Erschließen von Wohnungen beschäftigen.

Wer in den nächsten Monaten ebenso ein Praktikum oder Freiwilligendienst machen muss oder möchte und sich vorstellen kann, die Ideenzentrale bei der Vewirklichung ihrer Projekte zu unterstützen, ist herzlich eingeladen, uns eine mail zu schreiben an: mitmachen@ideenzentrale.org!

recyclete Ideenblöcke

In Spanien gab es in jedem Universitätsgebäude eine eigene Copistería. ‚Druckerrei‘ ist wohl der deutsche Begriff der dem am nächsten kommt.

In diesen Copisterías hat man alles erdenklich mögliche bekommen, was man fürs Studium so brauchen konnte: Textmaker, Arbeitsblätter, Kopien, Ausdrucke, Scans und auch Ringbindungen.

Beliebige Arbeitsblatt- und Textpakete wurden im Handumdrehen gelocht und auf die weltweit verbreiteten Spiralen gezogen.

Gekostet hat das einen kleinen Centbetrag, genutzt hat es viel.

Und nun zur Idee der Woche:

Ich möchte die unbeschreibbar vielen Fehldrucke, die täglich bei uns in der Hochschule so anfallen, nutzen, in dem ich sie sammle und zu wiederverwertbaren Collegeblöcken mache.

Ersten Schätzungen zufolge sind es mehrere hundert Blatt Papier pro Tag, die allenfalls auf einer Seite bedruckt werden – und die meisten sogar mit lesenswerten Texten. Nur leider in der falschen Auflösung oder Zeit.

Wenn man diese Blätter einfach rumdreht, gewinnt man eine ganz weiße DIN A4 Seite zum beschreiben, die sonst ohne weiteren Nutzen im Altpapier gelandet wäre. Potentielles Ausgangsmaterial ist also genug da.

Warum der Name „Ideenblöcke“?

Sollte man selbst gerade keine Ideen haben, den Block einfach rumdrehen und schon bekommt man die zu sehen, die für andere einmal nicht die passenden waren.

Was zu klären bleibt

  • Welche Druckerei in Berlin kann wie große Papierstapel passend lochen und ringbinden?
  • Besteht die Möglichkeit vielleicht sogar in der ASH Berlin?
  • Wie viel würde diese Ringbindung kosten?
  • Sind die Spiralen von verbrauchten Collegeblöcken wiederverwertbar?
  • Wie viel Geld wärt ihr bereit für so einen Block zu bezahlen?

Ich melde mich wieder, sobald ich die Antworten habe! 😉

Komplexe Sachen leicht veranschaulicht

Gerade beschäftige ich mich mal wieder mit der anschaulichen Aufbereitung von Wissen. Dabei bin ich mal wieder über Hans Roslings TED Talks gestolpert, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Hier gelingt es Hans Rosling mit 9 einfachen Plastikkisten und 4 Modellfiguren ein gesellschaftliches Phänomen zu veranschaulichen, dass viele nicht mal auf dem Schirm haben.

Welche guten Beispiele für gelungene Präsentationen oder Aufbereitung von Statistiken kennst Du noch?